Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Aktuelle Aspekte zu Grundlagen der Hornhaut-Wundheilung

Rieck P.W.
Augenklinik des Universitätsklinikums Charité, Campus Virchow Klinikum, Berlin

Läsionen der Kornea sind häufig, und korneale Wundheilungsstörungen stellen ein weithin bekanntes therapeutisches Problem dar. Da die Hornhaut eine physikalische Barriere gegenüber schädigenden Einflüssen darstellt, können Defekte zur Hornhautinfektion, stromalen Einschmelzung bis zur Perforation führen. Bei fehlender Vaskularisation ist die korneale Wundheilung das Resultat einzigartiger und komplexer physiopathologischer Antworten, die sich sowohl zellulär und extrazellulär, mechanisch und biochemisch wie auch lokal und regional auswirken. Die beteiligten molekularen Mechanismen sind dabei noch unzureichend erforscht. Ein Verständnis der entsprechenden Heilungsvorgänge ist jedoch wichtig, um therapeutisch adäquat zu handeln und die Prognose des Heilungsprozesses richtig einzuschätzen. Aktuelle Erkenntnisse über die biologischen Grundlagen der kornealen Wundheilung beziehen sich auf die Funktion spezifischer Mediatoren wie Metalloproteinasen, auf die komplexe Rolle der epithelial-stromalen Interaktion, die Multifunktionalität von durch eine Läsion freigesetzten Wachstumsfaktoren und auf die bisher unterschätzte Bedeutung der neuralen Regulation während des Heilungsprozesses. Aus diesen neuen Erkenntnissen resultiert ein zunehmend differenziertes Verständnis für die komplexen Vorgänge der Hornhaut-Wundheilung. Die mögliche klinische Bedeutung dieser aktuellen Aspekte wird diskutiert.


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