Abstract
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Die Scheimpflug-Kamera Klinische Erfahrungen mit dem neu entwickelten Pentacam Scheimpflugsystem
Struck H. G. Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
Hintergrund: Das Oculus Pentacam Scheimpflugsystem wurde Ende 2002 in die klinische Praxis eingeführt. Seit Februar 2003 arbeiten wir mit diesem Gerät. Methode: (Technische Ausrüstung) Der rotierende Meßprozeß liefert 3-dimensionale Bilder. Darauf aufbauend kalkuliert das System ein 3D-Modell des vorderen Augensegmentes. Alle weiteren Informationen werden hiervon abgeleitet. Die Pentacam vereinigt fünf unterschiedliche Funktionen, das Scheimpflugbild, die densitometrische Analyse der Linsentrübung, die 3D-Kalkulation der Vorderkammer, die Pachymetrie und die Hornhauttopographie. Ergebnisse: Auf Basis des erreichten Entwicklungsstandes haben wir zunächst das System unter klinischen Bedingungen getestet. Hierzu wurden zunächst über 100 Linsen vermessen. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden über die Entwicklungsabteilung der Fa. Oculus für die weitere Vervollkommnung des Systems genutzt. Die damit deutlich verbesserten Gebrauchseigenschaften ermöglichten eine erste klinische Studie zur Bewertung der intraocularen Lage der hydrophilen Acryllinse CenterflexTM. 21 Patienten wurden 1,3 und 6 Monate nach der Linsenimplantation untersucht. Der Linsensitz wurde mittels Scheimpflug-aufnahme der Pentacam und dem Orbscan-System im Vergleich bestimmt. In den ersten 3 Monaten wurde mit dem Orbscan-System eine durchschnittliche anteriore Verlagerung
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