Abstract
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Kataraktchirurgie über die Parazentesen Möglichkeiten und Grenzen der bimanuellen Phakotechnik
Wilhelm F. Klinik für Augenheilkunde, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Hintergrund: Die Katarakt-Chirurgie hat heute ein hohes Niveau erreicht. Dabei stellt die Ultraschallphakoemulsifikation nach wie vor die Methode der Wahl dar. Um den postoperativen Astigmatismus zu minimieren und die Eröffnung des Augapfels so klein wie möglich zu gestalten, wurde die Tunnelgröße immer weiter reduziert. Mit dem konventionellen Phakoemulsifikationssystem sind hier Grenzen erreicht, die jedoch mit einem bimanuellen Phakosystem unterschritten werden können. Methode: Es hat sich gezeigt, dass auch bei Trennung von Irrigation und Phako-Aspiration über 2 Parazentesen von ca. 1,4 mm Breite auch härtere Kerne problemlos phakoemulsifiziert und abgesaugt werden können. Durch die Möglichkeit des Instrumentenwechsels zwischen den Parazentesen während der Phakoemulsifikation kann der Operateur flexibler arbeiten und auch schwer zu rotierende Kerne emulsifizieren. Dabei kann äußerst schonend vorgegangen werden. Besonders gut bewährt hat sich dieses System an tiefliegenden Augen, bei vorbestehenden Hornhauttrübungen sowie enger Pupille. Ergebnisse: Die klinischen Erfahrungen zeigen, dass die Kataraktoperation ohne zusätzliche Geräteinvestitionen routinemäßig durchgeführt werden kann. Nach kurzer Einarbeitungszeit hat man lediglich bei sehr harten Kernen gering verlängerte Phakozeiten. Rasterelektronen-mikroskopische Untersuchungen an Schweineaugen haben ergeben, dass die befürchte
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