Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Limbusstammzelltransplantation

Grüterich M.
Augenklinik, Ludwig-Maximilians-Universität München

Die Stammzellen (SZ) des sich ständig erneuernden Epithels der Hornhaut sind im basalen Limbusepithel lokalisierten. Verschiedene Erkrankungen können zu einem Untergang der Stammzellpopulation oder aber zu einer Funktionsstörung der SZ führen. Folge ist die Entstehung einer Limbusstammzellinsuffizienz (LI), welche durch eine Konjunktivalisierung der Hornhautoberfläche charakterisiert ist. Das therapeutische Vorgehen sollte in definierten Stationen erfolgen. Zu Beginn sollte die Wiederherstellung der Schutzmechanismen der Augenoberfläche sowie die Reduktion entzündlicher Begleitreaktionen im Vordergrund stehen. Erst dann sollten weitere chirurgische Maßnahmen erfolgen. Zur Anwendung kommen in sehr milden Fällen die superfizielle Keratektomie mit oder ohne gleichzeitiger Amniontransplantation. Die autologe Konjunktiva-Limbus-Transplantation und die homologe Kerato-Limbus-Transplantation werden bei fortgeschrittenen Formen der LI erforderlich. Destruktionen des Limbusstroma, welches als sogenannte Stammzellnische dient und somit für die Funktion der SZ von Bedeutung ist, können mit Hilfe der Amniontransplantation therapeutisch angegangen werden. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, daß sich Limbusepithel mit Stammzellcharakteristika auf humaner Amnionmembran als biologischem Substrat anreichern läßt. Die expandierten Limbusstammzellen auf humaner Amnionmembran lassen sich dann auf die Augenoberfläche transplantieren, nachdem das fibrovaskuläre Gewebe von der Hornhautoberfläche entfernt wurde. Indika


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