Abstract
Abstract
Ansätze zur computergestützten Rekonstruktion der Papillenmorphologie mittels digitalisierter Stereo-Fundusfotografie
Marquardt D.1, v. Freyberg A.2, Goch G.2, Grehn F.1 1Universitäts-Augenklinik Würzburg; 2BIBA an der Universität Bremen
Hintergrund: Papillenveränderungen stellen ein wesentliches Kriterium zur Beurteilung möglicher Progression einer Glaukomerkrankung dar. Neben konfokalen Laser-Scanning-Systemen wird seit vielen Jahrzehnten die analoge Fundusfotografie zur Langzeit-Verlaufskontrolle eingesetzt. Die computergestützte Rekonstruktion der digitalisierten Bilder kann hierbei wichtige Informationen über die Papillenmorphologie liefern. Methode: Anhand von digitalisierten Stereo-Fundusfotos wurden Methoden erarbeitet, die Papillenmorphologie computergestützt zu rekonstruieren und quantitativ zu analysieren. Hierzu wurden in den Intensitätskanälen der Farbbilder zunächst der Papillenrand und weitere wichtige Strukturen automatisch detektiert. Die anschließende Stereorekonstruktion liefert dreidimensionale Papillenmorphologien. Diese können im zeitlichen Verlauf analysiert werden. Geeignete Parameter, die durch Approximationen und Korrelationen berechnet werden, stellen ein quantitatives Hilfsmittel in der Diagnostik dar. Ergebnisse: Digitalisierte Fundusfotos zeigen ausgeprägte Intensitätsunterschiede in den Frequenzen einzelner Farbkanäle. Durch die Auswahl geeigneter Farbfrequenzbereiche ließen sich mit den Möglichkeiten computergestützter Digitalisierung eine gegenüber früheren Unte
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