Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Okuläre Hypertension: Behandeln oder nicht behandeln?

Pfeiffer N.
Universitäts-Augenklinik Mainz

Die Okuläre Hypertension ist definiert als über die Norm erhöhter Augeninnendruck (IOD) ohne nachweisbaren Papillen- und/oder Gesichtsfeldschaden. Ihre Bedeutung liegt in der Möglichkeit der Progression zum Glaukom. Bisher ist die Frage, ob die prophylaktische Senkung des IOD eine Glaukomentstehung verhindert umstritten. Zwei große multizentrische Studien, die Ocular Hypertension Treatment Study (OHTS) und die European Glaucoma Prevention Study (EGPS) untersuchen diese Frage. Die EGPS ist noch nicht abgeschlossen. Die Ergebnisse der OHTS zeigen innerhalb von 5 Jahren eine kumulative Wahrscheinlichkeit ein Glaukom zu entwickeln von 9,5% in der unbehandelten Kontrollgruppe versus 4,4% in der Behandlungsgruppe. Die Konversion hing von Risikofaktoren ab und wurde größer mit höherem Alter, größerer vertikaler oder horizontaler cup-disc-ratio, höherem IOD und dünnerer zentraler Hornhaut.
Die Konversionsrate von Okulärer Hypertension zum Glaukom ist möglicherweise höher als bisher vermutet. Dennoch konvertieren über 90% der okulär Hypertensiven nicht innerhalb von 5 Jahren. Zusätzliche Risikofaktoren beeinflussen das Konversionsrisiko erheblich und müssen bei der Entscheidung zu prophylaktischer Therapie berücksichtigt werden.


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