Abstract
Abstract
Qualitative Vergleichsstudie der glaukomatösen Optikusatrophie anhand von konventioneller digitaler 2D- und 3D-Photographie
Lehmann M. V.1, Mardin C. Y.1, Lausen B.2, Bergua A.1 1Augenklinik mit Poliklinik und 2Institut für medizinische Statistik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Hintergrund: Die bildgebende Dokumentation zur Beurteilung der Papille ist eines der wichtigsten Verfahren um den chronischen Verlauf der glaukomatösen Optikusatrophie sensitiv zu erkennen. Ziel dieser Studie war der am Computermonitor dargestellte qualitative Vergleich der digitalen Papillenphotographie in 3D mit einem Zeit-Multiplexing System (Shutterbrille) gegenüber der 2D Photographie. Methode: Zwölf 15° Stereophotographien aus dem Erlanger Glaukomregister wurden mit einem SprintScan 35 Plus Film (Polaroid, MA) eingelesen, in jpeg (2D) angefertigt und mittels einer speziellen Software (3D-PIX, Nuvision) in jps (3D) umkonvertiert. Die gleichen Papillenphotos wurden 22 Probanden unterschiedlichen Ausbildungsgrades (12 Assistenzärzte, 10 Fachärzte) am Computermonitor in 2D und in 3D präsentiert und von diesen anhand eines standardisierten Fragebogens mit semiquantitativen Variablen beurteilt. Zu diesen gehörten unter anderem Papillenstadium, Randsaumkonfiguration, parapapilläre Atrophiezone und Tiefe der Exkavation. Der Atrophiegrad der Papillen reichte von Stadium I-III nach Jonas. Die Übereinstimmung der Verfahren wurde mit dem Mc Nemar Test für Vierfeldertafeln untersucht (Signifikanzniveau P < 0.05).
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