| K-18 |
Moderation:
Hattenbach L.-O. (Frankfurt/Main)
Dozenten:
Hansen L. L. (Freiburg), Hattenbach L.-O. (Frankfurt/Main)
Teilnahmegebühr:
€ 60
Teilnehmerzahl:
begrenzt auf 50
Retinale Gefäßverschlüsse stellen nach der diabetischen
Retinopathie die häufigste Form von vaskulären Erkrankungen
der Netzhaut dar. Dennoch basieren Therapie und diagnostische
Vorgehen zur Ursachenabklärung bei venösen und arteriellen
Netzhautgefäßverschlüssen bis heute nicht auf
einheitlichen Richtlinien.
Der Kurs soll einen aktuellen Überblick über das vermitteln,
was an therapeutischen Maßnahmen möglich ist und gleichzeitig
ein vernünftiges, alltagstaugliches Konzept für das
„Management“ von Patienten mit retinalen Gefäßverschlüssen
vorstellen. Dabei werden neben Themen wie Hämodilution, Einsatz
von fibrinolytisch wirksamen Substanzen, Antikoagulantien und
Thrombozytenaggregationshemmern auch verschiedene chirurgische
Therapieansätze ausführlich behandelt. Einen weiteren
Schwerpunkt bildet die Systematik der Auswahl diagnostischer Maßnahmen,
mit der die multifaktorielle Genese der Netzhautgefäßverschlüsse
im individuellen Fall berücksichtigt werden kann.
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