| K-2 |
Moderation:
Seitz B. (Erlangen)
Dozenten:
Kruse F. E. (Heidelberg), Meller D. (Essen)
Teilnahmegebühr:
€ 60
Teilnehmerzahl:
begrenzt auf 50
Nicht heilende Erkrankungen der Augenoberfläche stellen immer
noch eine Herausforderung dar, die bisher oft mit mehrwöchigen
stationären Liegezeiten einhergingen. Mitte der 90er Jahre
wurde die Technik der Amnionmembrantransplantation (AMT) für
die Augenheilkunde wieder entdeckt. Nach der Darstellung von AM-Präparation/-
Konservierung und den zugrundeliegenden biologischen Konzepten
werden in diesem Kurs unter Einsatz von reichlich Bildmaterial
und Videosequenzen Patientenselektion, mikrochirurgische Technik
(Patch, Graft und Sandwich, Ex-vivo-Expansion von limbalen Stammzellen
auf AM), mögliche Komplikationen und Nachsorge der AMT erörtert.
Indikationen und Kontraindikationen für die Hornhaut-/Bindehautchirurgie
(z. B. Oberflächendefekte, Descemetozele, Pterygium, Verätzungen,
Lidkanten parallele Bindehautfalten) aber auch in der Lidchirurgie
und Glaukomchirurgie werden anhand von eigenen und fremden Ergebnissen
kritisch diskutiert. Insbesondere sollen auch die Vorzüge
der AMT in Zusammenhang mit der Keratoplastik vermittelt und histologische/ultrastrukturelle
Befunde zum Wachstumsverhalten des Hornhautepithels in Relation
zur AM beleuchtet werden.
Am Ende des Kurses sollen die Teilnehmer Patientenselektion, technische
Durchführung und Nachsorge der AMT in der Augenheilkunde
beherrschen.
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