Pressemeldungen 2011

Getrübte Hornhaut transplantieren
Neue Operationstechniken beschleunigen die Erholung der Patienten

München, November 2011 – Jährlich führen Augenärzte hierzulande etwa 4200 Hornhauttransplantationen durch. Neue Operationstechniken ermöglichen es, den Austausch einer getrübten Augenhornhaut nur auf die erkrankte Hornhautschicht zu beschränken, anstatt die gesamte Hornhaut zu transplantieren. Ein Vorteil für die Patienten ist dabei, dass viele schon nach wenigen Tagen wieder gut sehen können. Die neuen Verfahren sind nach Auskunft der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) noch in der Entwicklung und nicht für alle Patienten geeignet.
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Mehr als 4100 Teilnehmer besuchten DOG-Kongress
Augenärzte diskutierten Neuheiten in Diagnostik und Therapie

Berlin – Mit mehr als 4100 Teilnehmern ging am 2. Oktober 2011 der 109. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin zu Ende. Unter dem Motto „Herausforderungen in der Augenheilkunde“ diskutieren die Kongressteilnehmer neue Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie. Hauptthemen waren Hornhaut-, Netzhaut-, Glaukom- und Katarakterkrankungen. Zudem konnten sich die Teilnehmer über innovative Verfahren in der refraktiven und plastischen Chirurgie sowie über neue Erkenntnisse in der Neuroophthalmologie informieren.
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109. Kongress der DOG, 29. September bis 2. Oktober 2011, Estrel Berlin
Verdacht auf Lese-Rechtschreib-Schwäche stets vom Augenarzt abklären lassen

Berlin – Nicht jede Lese-Rechtschreib-Schwäche ist eine echte Legasthenie. Manchmal liegt die Ursache in einer Sehstörung. Eine Brille kann dann häufig helfen. Im Vorfeld ihres Kongresses rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) deshalb beim Verdacht auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche stets zu einer augenärztlichen Untersuchung. Gleichzeitig warnt die Fachgesellschaft vor wissenschaftlich nicht fundierten Therapien wie der Verordnung von Prismengläsern oder Brillen mit Farbfiltern. Experten diskutieren dieses Thema auch im Rahmen der Kongress-Pressekonferenz am 29. September 2011 in Berlin.
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109. DOG-Kongress, 29. September bis 2. Oktober 2011, Estrel Berlin
Altersabhängige Makuladegeneration: Augenärzte diskutieren neue Behandlungsansätze

Berlin – Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist hierzulande die häufigste Ursache für schwere Sehbehinderungen und Erblindung im Alter. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich seit der Verfügbarkeit der Medikamente Avastin und Lucentis deutlich gebessert. Derzeit untersuchen Wissenschaftler in Studien, welche weiteren Therapien – von neuen Medikamenten bis hin zur Strahlentherapie – den Sehverlust aufhalten können. Diese neuen Behandlungsansätze diskutieren Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vom 29. September bis zum 2. Oktober 2011 auf ihrem Kongress in Berlin.
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Zuwachstrend in der Ophthalmologie
DOG wächst auf 6000 Mitglieder an

München/Berlin, September 2011 – Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hat ihr 6000. Mitglied aufgenommen. Damit setzt sich bei der Fachgesellschaft der Wachstumstrend der letzten Jahre fort. DOG-Präsident Professor Dr. med. Thomas Reinhard aus Freiburg wird Jubiläumsmitglied Cora Vollert im Rahmen des 109. DOG-Kongresses willkommen heißen. Die DOG schenkt der angehenden Augenärztin aus Würzburg außerdem den Besuch des Kongresses, der vom 29. September bis 2. Oktober 2011 im Estrel Convention Center in Berlin stattfindet.
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109. DOG-Kongress, 29. September bis 2. Oktober 2011, Estrel Berlin
Augenuntersuchungen verbessern Früherkennung von Multipler Sklerose und Alzheimer

Berlin – Untersuchungen des Auges sollen künftig die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen verbessern. Denn die Netzhaut liefert schon früh Hinweise auf krankhafte Veränderungen des zentralen Nervensystems. Wie bildgebende Untersuchungen des Auges Erkrankungen wie Multiple Sklerose und Morbus Alzheimer aufdecken, diskutieren Experten auf dem 109. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) sowie einer Vorab-Pressekonferenz am 20. September 2011 in Berlin.
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109. DOG-Kongress, 29. September bis 2. Oktober 2011, Estrel Berlin
Augeninnendruck schonend senken
„Grünen Star“ minimal-invasiv operieren

Berlin, September 2011 – Das Glaukom, umgangssprachlich auch „Grüner Star“ genannt, ist die zweithäufigste Erblindungsursache in Deutschland. Bei der Erkrankungen gehen – in der Regel durch einen zu hohen Augeninnendruck
verursacht – die Nervenfasern des Sehnervs zugrunde. Eine schonende Möglichkeit, den Augeninnendruck langfristig zu
senken, ist die minimal-invasive Operation mit dem sogenannten Trabektom. Vorteile dieser Behandlungsmethode
diskutieren Augenärzte anlässlich des 109. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf
einer Vorab-Pressekonferenz in Berlin. Diese findet am 20. September 2011 statt.
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109. DOG-Kongress, 29. September bis 2. Oktober 2011, Estrel Berlin
Augenärzte kritisieren: EU-Regelung verschärft Knappheit von Hornhauttransplantaten

Berlin – Vielen Patienten mit getrübter Hornhaut des Auges hilft nur noch eine Hornhautspende. Ärzte könnten bis zu 72 Stunden nach dem Tod eines Organspenders die Hornhaut entnehmen. Doch eine Regelung der Europäischen Union verschärft die Knappheit von Transplantaten: Demnach muss das Blut des Spenders binnen 24 Stunden nach dem Tod entnommen werden, um es auf Krankheiten zu unter¬suchen. Erfolgt die Blutentnahme später, dürfen Ärzte das Körpergewebe nicht mehr verwenden. Diese Vorgabe erhöht die Sicherheit der Hornhautempfänger kaum, bedingt aber, dass Deutschland weiterhin Hornhauttransplantate vor allem aus den USA einführen muss. Daher fordert die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), Hornhautgewebe von der Regelung auszunehmen. Das Thema ist ein Schwerpunkt des DOG-Kongresses in Berlin.
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Augen vor Sonnenlicht schützen
Altersbedingter Makuladegeneration vorbeugen

München, August 2011 – Neue Untersuchungen zeigen, dass Sonnenlicht Krankheitsprozesse auf der Netzhaut fördert, die zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen. AMD ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in den Industrienationen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) bekräftigt deshalb den Rat, die Augen an sonnigen Tagen mit einerSonnenbrille zu schützen. Setzten Menschen ihre Augen ungeschützt der Sonne aus, riskierten sie nicht nur eine Trübung der Augenlinse, sondern möglicherweise auch AMD.
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Kampf gegen Blindheit in Afrika
L’OCCITANE Sight Award für Volker Klauß


München, Juli 2011 – Für seinen Einsatz gegen die Erblindung von Menschen in Afrika wurde der Münchner Ophthalmologe Professor Dr. med. Volker Klauß jetzt mit dem L`OCCITANE Sight Award 2011 ausgezeichnet. Die Jury der L`OCCITANE-Stiftung ehre damit Klauß’ langjährige Tätigkeit als Augenarzt in Nairobi und seine Forschung zu Augenerkrankungen in der Dritten Welt, teilt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) mit. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert. Etwa 90 Prozent der sehbehinderten und blinden Menschen weltweit leben in Entwicklungsländern. Die meisten Fälle wären durch Vorsorge vermeidbar.
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109. DOG-Kongress 29. September bis 2. Oktober 2011, Estrel Berlin
Beim Lasern von Fehlsichtigkeiten auf geprüfte Qualität achten

Berlin, August 2011 – Seit mehr als 25 Jahren können Augenärzte Fehlsichtigkeiten mit einem Laser korrigieren. Trotz aller Erfahrung handelt es sich dabei um einen operativen Eingriff, der auch Risiken birgt. Patienten sollten sich deshalb in Zentren behandeln lassen, die eine geprüfte Qualität bei der Diagnostik und Behandlung nachweisen können. Dies betont die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihres Jahreskongresses. Der 109. DOG-Kongress findet vom 29. September bis zum 2. Oktober im Estrel Berlin statt. Die Lasertherapie von Fehlsichtigkeiten ist ein Schwerpunkt
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Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft:
Moderne Rheumamedikamente lindern Augenleiden

München, Mai 2011 – Etwa 400 000 Menschen in Deutschland leiden an einer Entzündung des Augeninneren, die Aderhaut und Netzhaut des Auges betreffen kann. Diese „Uveitis“ führt in schweren Fällen zur Erblindung. Doch die Therapie verbessert sich jetzt auf ungeahnte Weise: „Biologika“, also Wirkstoffe, die vor
allem in der Rheumatologie eingesetzt werden, erreichen bei Uveitis vielversprechende Ergebnisse, so die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Eine gezielte Behandlung mit diesen Substanzen könnte künftig Betroffenen helfen.
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Amerikanische Studie zeigt gleich gute Ergebnisse für Ranibizumab (Lucentis®) und Bevacizumab (Avastin®) in der Behandlung der feuchten Makuladegeneration

Die vom staatlichen amerikanischen National Eye Institute geförderte CATT (Comparison of AMD Treatments Trials) -Studie bestätigte mit ihren 1-Jahres-Ergebnissen zur Behandlung der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) bei 1185 Patienten die sehr guten Ergebnisse der Zulassungsstudien für Ranibizumab (Lucentis®). Durch diese Therapie, bei der das Medikament in einem OP-Saal in das Auge injiziert wird, kann man nicht nur bei den meisten Patienten mit feuchter AMD eine weitere Sehverschlechterung, die ohne Therapie fast immer eintritt, vermeiden. Bei vielen Patienten kann man sogar eine nachweisbare Sehverbesserung erzielen. Die AMD war bis zur Einführung dieser Therapie für ungefähr die Hälfte aller Erblindungen verantwortlich.
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Blindheit und Sehbehinderung in Deutschland immer häufiger
– DOG fordert mehr Forschung

München, April 2011 – Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rechnet bis zum Jahr 2030 mit 25 Prozent mehr Blinden und Sehbehinderten in Deutschland. Denn die Deutschen werden immer älter – Blindheit und Sehbehinderung sind hierzulande vor allem ein Problem des Alters. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Diese Trends sind Ergebnis der Auswertung von Daten des Blindengeldarchivs des Landschaftsverbands Rheinland durch ein Forscherteam der Universitäts-Augenklinik Bonn.
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Augenheilkundliche Forschung stärken
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft im Dialog mit Förderern

München/Düsseldorf, März 2011 – Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) setzt sich verstärkt für die Förderung der augenheilkundlichen Forschung ein: Am 21. März 2011 fand deshalb in Düsseldorf das erste „Symposium zur Forschungsförderung in der DOG“ statt. Die Fachgesellschaft intensiviert damit den Austausch mit Institutionen, die in Deutschland Forschung fördern. „Das Treffen liefert zahlreiche wertvolle Anregungen, die es nun mit Inhalten zu füllen gilt“, freut sich DOG-Präsident Professor Dr. med. Thomas Reinhard über den Erfolg der Veranstaltung in der Ärztekammer Nordrhein.
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DOG für Korrekturen in Fahrerlaubnisverordnung
Neue Regeln gefährden Verkehrssicherheit

München, Februar 2011 – Am 1. Juli 2011 tritt eine Neuauflage der Anlage 6 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) in Kraft. Diese umfasst Richtwerte und Handlungsanweisungen für die augenärztliche Begutachtung des Führerscheinanwärters. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) geben zu Bedenken, dass das Papier des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) künftig den Straßenverkehr gefährden kann. Einige Formulierungen, wie etwa die Personenbeförderung durch Rotsinngestörte, seien zu prüfen, um die Sicherheit weiterhin zu gewährleisten, so die Fachgesellschaft in einer aktuellen Stellungnahme.
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Rauchen schadet den Augen
Zigaretten und Gene führen zu Netzhauterkrankung AMD

München, Januar 2011 – In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Menschen unter einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Diese Netzhauterkrankung stellt heute in den Industrienationen die häufigste Ursache für Erblindung in der älteren Bevölkerung dar. Größter Risikofaktor ist das Rauchen. Auch genetische Anlagen, so zeigen aktuelle Studien, spielen eine erhebliche Rolle in Krankheitsentwicklung und -verlauf. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) weist darauf hin, wie wichtig es ist, Patienten frühzeitig zu helfen, um Blindheit und Hilflosigkeit zu vermeiden.
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