Pressemeldungen 2013

Hoher Kroatischer Orden geht erstmals an einen Deutschen
Ophthalmologe Rolf Grewe für Verdienste gewürdigt

München – Kroatien würdigt DOG-Ehrenmitglied Dr. Rolf Grewe aus Münster für seinen langjährigen Einsatz für die universitäre Ophthalmologie und die Augenheilkunde im Lande mit dem „Order of Croatian Daystar“ in der Kategorie Wissenschaften. Zum ersten Mal wird diese bedeutende Auszeichnung einem Mediziner aus Deutschland zuteil. Der Staatspräsident der Republik Kroatien, Professor Dr. Ivo Josipović, überreichte den Orden am 6. Dezember 2013 in seinem Dienstsitz in Zagreb. Der Zeremonie wohnten Vertreter der deutschen Botschaft bei sowie die Spitze der Zagreber Universität und des Vorstands der Kroatischen Ophthalmologischen Gesellschaft.
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111. DOG-Kongress, 19. bis 22. September 2013, Estrel Berlin
Großer Zuspruch auch von niedergelassenen Augenärzten – Mehr als 4500 Teilnehmer beim DOG-Kongress

Berlin, September 2013 – Mit über 4500 Teilnehmern ist am 22. September 2013 der 111. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Exzellent sehen – Exzellenz fördern“ diskutierten Augenärzte aus 76 Ländern neue Erkenntnisse aus Diagnostik und Therapie, aber auch über Fragen der Nachwuchsförderung. Neben wissenschaftlichen Highlights wie den Keynote Lectures fand das neue praxisorientierte Kompaktprogramm „DOG-Update – State of the Art 2013“ großen Zuspruch. Auch Kurse zu Management und Mitarbeiterführung waren ausgebucht. Insgesamt kamen gut zehn Prozent mehr Teilnehmer als im Vorjahr.
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111. DOG-Kongress, 19. bis 22. September 2013, Estrel Berlin
Grauer Star: Neue Kunstlinsen-Generation beseitigt auch verzerrtes Sehen

Berlin, September 2013 – Bei zwanzig Prozent aller Patienten bleiben auch nach einer Operation des Grauen Stars Sehfehler zurück. Eine neue Generation an Kunstlinsen bringt hier Verbesserungen. Die Implantate werden individuell für jedes Auge gefertigt, gleichen Unebenheiten der Oberfläche aus und können auf diese Weise auch verzerrtes Sehen beseitigen. Von den individuellen Sonderanfertigungen profitieren alle Patienten, die wie Berufskraftfahrer auf eine exzellente Sehfähigkeit angewiesen sind, erklärten Experten auf der Pressekonferenz zum Auftakt des 111. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Die Jahrestagung findet noch bis zum 22. September 2013 in Berlin statt.
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111. DOG-Kongress, 19. bis 22. September 2013, Estrel Berlin
Chirurgische Korrektur der Alterssichtigkeit – Hohe Erfolgsquoten mit Lochblende und Multifokallinse

Berlin, September 2013 – Die Möglichkeiten der chirurgischen Korrektur der Alterssichtigkeit werden immer besser. Zu den besonders erfolgreichen Verfahren zählen Lochblenden für die Hornhaut und Mehrstärkenlinsen, auch Multifokallinsen genannt. Studien zeigen, dass 70 Prozent der Patienten mit Multifokallinsen auf Fern- und Lesebrille verzichten können. Auch bei der Lochblende können etwa 80 Prozent der Patienten bei guter Beleuchtung ohne Lesebrille auskommen. Seltene Komplikationen sind „Halos“, kleine Lichtringe, die vor allem abends um starke Lichtquellen herum wahrgenommen(.pdf)

111. DOG-Kongress, 19. bis 22. September 2013, Estrel Berlin
Neue Untersuchung für diabetische Neuropathie – Hornhaut des Auges verrät frühzeitig Nervenschäden

Berlin, September 2013 – Die Hornhaut des Auges gibt Auskunft über Schäden am gesamten Nervensystem. Auf Basis dieser Erkenntnis haben Augenärzte aus Rostock eine neue Untersuchungsmethode für diabetesbedingte Nervenschäden entwickelt. Das „Rostock Laser Scanning Mikroskop“ bietet damit erstmals ein schonendes Diagnoseverfahren für die diabetische Neuropathie, unter der jeder vierte Diabetiker leidet. Die neue Diagnostik könnte auch die Entwicklung eines Neuropathie-Medikaments entscheidend voranbringen, erklärten die Wissenschaftler am 12. September 2013 auf der Vorab-Pressekonferenz des 111. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).
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111. DOG-Kongress, 19. bis 22. September 2013, Estrel Berlin
Grüner Star – Operation statt Medikamente – Wann ein früher Eingriff sinnvoll ist

Berlin, September 2013 – In Deutschland sind 800 000 Menschen an Grünem Star erkrankt, auch Glaukom genannt. Das Augenleiden wird bei 80 Prozent der Patienten mit Medikamenten behandelt, die den Augeninnendruck senken. Dennoch gibt es Warnzeichen, dass die Krankheit trotz vermeintlich regulierter Augeninnendruckwerte weiter fortschreitet, erklärt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihres 111. Kongresses. Dann kann nur eine Operation dauerhafte Sehschäden abwenden. In welchen Fällen ein früher Eingriff ratsam ist, wie man den richtigen Zeitpunkt erkennt und welche neuen schonenden Operationsmethoden heute zum Einsatz kommen, diskutieren Experten auf dem DOG-Kongress vom 19. bis 22. September in Berlin.
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111. DOG-Kongress, 19. bis 22. September 2013, Estrel Berlin
Schwere Kontaktlinsen-Komplikationen: Zwei Drittel aller Akanthamöben-Infektionen falsch diagnostiziert

Berlin, August 2013 – Schätzungsweise 200 Kontaktlinsen-träger erleiden in Deutschland jedes Jahr eine gefährliche Hornhautentzündung, Keratitis genannt, die durch Akanthamöben verursacht wird. Besonders gefährdet sind Kontaktlinsenträger, die ihre Sehhilfen nicht ausreichend reinigen oder dafür Leitungswasser benutzen. In zwei Drittel der Fälle verkennen Augenärzte die Ursache für die Akanthamöben-Infektion, die schwer zu diagnostizieren ist und bis zur Erblindung führen kann. Bei einer unklaren Keratitis sollten sich behandelnde Ärzte daher rechtzeitig an eine kompetente universitäre Einrichtung wenden, rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihrer 111. Jahrestagung. Wie man Akanthamöben sicher erkennt, diskutieren Experten auf dem DOG-Kongress vom 19. bis 22. September 2013 in Berlin.
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Augenärzte diskutieren Nachwuchsförderung – DOG will für Generation Y neue Wege gehen

Berlin, August 2013 – Um die besten Köpfe für die Augenheilkunde zu gewinnen, will die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) neue Wege in der Nachwuchsförderung gehen. DOG-Präsident Professor Dr. med. Berthold Seitz plädiert für eine zeitgemäße Führungskultur, die stärker auf Partizipation, Verlässlichkeit und Familienfreundlichkeit setzt. Nachwuchsförderung wird ein Schwerpunkt auf dem 111. DOG-Kongress, der vom 19. bis 22. September 2013 unter dem Motto „Exzellent sehen – Exzellenz fördern“ in Berlin stattfindet. Eine Reihe von Veranstaltungen widmet sich dem Thema, darunter Kurse zu Management und Mitarbeiterführung sowie ein Symposium, das Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie, Klinik und Forschung auslotet.
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Pflege von Kontaktlinsen oft vernachlässigt – Mangelnde Hygiene kann Infektionen verursachen

München, Juli 2013 – Weltweit tragen rund 140 Millionen Menschen Kontaktlinsen. Etwa drei Viertel der Kontaktlinsenträger vernachlässigen Hygiene und Pflege ihrer Sehhilfen. Die Folge können Infekte im Auge sein, etwa eine Bindehaut- oder eine mehr oder weniger schwere Hornhautentzündung. Mit dem passenden Pflegemittel und einfach zu handhabender Hygiene lässt sich dieses Risiko minimieren. Besonders wichtig sei die Desinfektion der Kontaktlinsen, betonen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). In keinem Fall sollten Kontaktlinsenträger die Linsen mit Leitungswasser reinigen. (.pdf)

Augenkrankheit verdoppelt Unfallrisiko – Menschen mit Glaukom oft nicht fahrtüchtig

München, Mai 2013 – Ein durch Glaukom eingeschränktes Gesichtsfeld hindert die Betroffenen, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen: Jüngste Studien am Fahrsimulator weisen auf ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko hin. Die Deutsche Gesellschaft für Ophthalmologie (DOG) rät deshalb älteren Erwachsenen zu regelmäßigen augenärztlichen Untersuchungen. Denn in vielen Fällen bleibe die Gesichtsfeldeinschränkung zunächst unbemerkt. Eine frühzeitige Behandlung des Glaukoms könne die Sehfähigkeit erhalten und auch den Verlust der Fahrtüchtigkeit vermeiden.
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Vorsicht mit Augentropfen: Konservierungsmittel können zum Trockenen Auge führen

München, Januar 2013 – Konservierungsmittel in Augentropfen verhindern, dass mit dem Präparat Krankheitserreger ins Auge gelangen. Über lange Zeit und häufig angewendet, können sie jedoch auch die Augen schädigen. Das in der Augenheilkunde gängige Benzalkoniumchlorid etwa, kann zu einer chronischen Entzündung der Augenoberfläche führen, mit typischen Beschwerden des Trockenen Auges . Ein Wechsel auf alternative Konservierungsmittel oder konservierungsmittelfreie Augentropfen ist heute möglich. Die Vor- und Nachteile müssen jedoch im Einzelfall abgewogen werden, rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Patienten mit trockenem Auge, Glaukom oder Kontaktlinsenträger sollten allerdings konservierungsmittelfreie Augentropfen bevorzugen.
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