Pressemeldungen 2017

Sonnenschutz ist öffentliche Angelegenheit Augenärzte empfehlen Schattenplätze und Sonnenbrille

München – Jedes Jahr erblinden weltweit drei Millionen Menschen an den Folgen von Sonnenstrahlen, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Auch hierzulande kann die Sonnenstrahlung auf Dauer zu Schäden am Auge führen. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hin. Um die Bevölkerung besser vor den gesundheitlichen Folgen von Sonnenstrahlen und Hitze zu schützen, fordern Mediziner und Meteorologen öffentliche Einrichtungen dazu auf, mehr schattige Plätze zu schaffen und die aktuelle UV-Stärke öffentlich anzuzeigen. Für den persönlichen Schutz raten Augenärzte zu Sonnenbrillen mit hohem UV-Filter und Aufenthalt im Schatten.
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Nebenwirkungen beim Augenlasern reduzieren Voruntersuchungen entscheiden über Behandlungserfolg

München, Juni 2017 – In rund 140 000 Operationen pro Jahr behandeln deutsche Augenärzte Fehlsichtigkeiten mit dem Augenlaser1. Mit einer Patientenzufriedenheit von 95 Prozent gehört die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) zu den erfolgreichsten Operationsverfahren überhaupt. Langfristige Nebenwirkungen sind äußerst selten und treten häufig dann auf, wenn der Patient bereits vor der Operation an Beschwerden litt. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) verweist auf bestehende Empfehlungen zur Qualitätssicherung der LASIK und rät zu ausführlichen Voruntersuchungen und entsprechenden Aufklärungsgesprächen.
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Hornhauttransplantation: Augenärzte fordern bessere Aufklärung potenzieller Spender

München, 1. Juni 2017 – Mit über 7000 Transplantationen pro Jahr allein in Deutschland zählt die Übertragung der Augenhornhaut zu den häufigsten und erfolgreichsten Transplantationen. Fast alle Transplantationen werden in deutschen (Universitäts)augenkliniken durchgeführt und zwar mit Hornhäuten, die Verstorbene gespendet haben. Über die Hälfte der Augenkliniken organisiert das über eine eigene Hornhautbank. Obwohl fast jeder Verstorbene als Spender infrage kommt, fehlt es an Spendergewebe: Bundesweit warten mehr als 5000 Patienten auf ein Transplantant. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) ruft dazu auf, potenzielle Organspender und Gewebespender häufiger auch auf die Möglichkeit der Hornhautspende hinzuweisen
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Makula-Degeneration: Deutschlands häufigste Augenerkrankung braucht mehr Aufmerksamkeit

München, 30. Mai 2017 – Die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist mit bundesweit 4,5 Millionen Betroffenen eine Volkskrankheit, bei der die Sehzellen in der Netzhautmitte betroffen sind. Seit zehn Jahren kann die aggressivste, feuchte Ausprägung dieser chronischen Erkrankung effektiv therapiert werden. Anlässlich des Sehbehindertentages am 6. Juni weisen das AMD-Netz, der Berufsverband der Augenärzte (BVA), der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und PRO RETINA Deutschland darauf hin, dass immer noch viel zu wenige Senioren den empfohlenen jährlichen Augen-Check wahrnehmen.
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Vorsicht vor farbigen Kontaktlinsen:
Augenärzte warnen vor Entzündungen und Verletzungen

München, Februar 2017 – Farbige Kontaktlinsen sind gerade zur Karnevalszeit ein beliebter Hingucker. Wer die freiverkäuflichen Fun- oder Crazylinsen aber zu lange trägt oder nicht auf die nötige Hygiene achtet, riskiert schwere Verletzungen und Infektionen der Hornhaut des Auges. Davor warnt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). Experten raten dazu, die Linsen nur wenige Stunden zu tragen und bei roten, brennenden oder tränenden Augen sofort einen Augenarzt aufzusuchen.
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Lebensstil kann Grauen Star beeinflussen
Diabetes, Rauchen und Übergewicht trüben die Augenlinse

München, Februar 2017 – Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an einem Grauem Star. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, Zigarettenrauch und starkes Übergewicht sind wichtige Risikofaktoren, die die Trübung der Augenlinse beschleunigen bis schließlich eine Operation nötig wird. Patienten mit einem beginnenden Grauen Star müssen über diese Risikofaktoren aufgeklärt und bei der Umsetzung eines gesünderen Lebensstils unterstützt werden, fordern Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).
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