Pressemeldungen 2009

Gefäßtumoren im Auge führen zu Erblindung
Gentest in der Familie kann Augenlicht retten

München, Dezember 2009 – Menschen die am „Von-Hippel-Lindau-Syndrom“ (VHL) leiden, können aufgrund kleiner
Gefäßtumoren im Auge erblinden. Zwar erkrankt nur einer von etwa 40 000 Menschen. Meist sind jedoch innerhalb einer Familie mehrere Angehörige von der Erbkrankheit betroffen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät diesen Familien deshalb zu einem Gentest. Damit finden Ärzte jene Verwandten, die ebenfalls zu erblinden drohen. Ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt rettet ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit das Augenlicht, so die DOG.

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Frauen und Männer weinen anders
Emotionale Tränen bleiben ein Rätsel

München, Oktober 2009 – Frauen weinen bis zu 64-mal im Jahr, Männer höchstens 17-mal. Allerdings nicht von klein auf – dieser Unterschied bildet sich erst mit den Jahren heraus. Dies belegt, dass Weinen vor Freude, Trauer oder Zorn erlernt ist, stellen Augenärzte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) fest. In der Wissenschaft kursieren verschiedene Theorien, warum gefühlsmäßig bedingte Tränen fallen und was Menschen emotional weinen lässt. Eine Übersichtsarbeit vergleicht jetzt diese „Tränen-Thesen“.

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Wenn die Augen schwächer werden
DOG setzt sich mit „Woche des Sehens“ für Betroffene ein

Berlin, Oktober 2009 – In Deutschland leben etwa 1,2 Millionen blinde und sehbehinderte Menschen. Weltweit erblindet alle fünf Sekunden ein Mensch. Ein Großteil der Erblindungen wäre vermeidbar. Deshalb macht die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zum achten Mal im Rahmen der „Woche des Sehens“ auf den Wert guten Sehens, Vorbeugung und die Lebenssituation Blinder und Sehbehinderter aufmerksam. Gemeinsam mit sieben Partnerorganisationen unterstützt die DOG vom 8. bis 15. Oktober 2009 bundesweit zahlreiche Veranstaltungen für Patienten. Schirmherrin der Initiative ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
DOG-Kongress erfolgreich beendet – Augenärzte diskutierten Neuheiten in Diagnostik und Therapie

Leipzig, Oktober 2009 – Mit mehr als 4 500 Teilnehmern aus 52 Ländern ging am 27. September 2009 im Congress Center Leipzig der 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) zu Ende. Die sächsische Metropole stand damit vier Tage lang voll und ganz im Zeichen der Augenheilkunde. Unter dem Motto „Lebenslang gut sehen – weil Augenärzte forschen, lehren, heilen und helfen“ diskutieren die Kongressteilnehmer neue diagnostische Strategien und Therapien, die dazu beitragen, gutes Sehen bis ins hohe Alter zu gewährleisten.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Neue Therapien gegen diabetische Retinopathie

Leipzig, Oktober 2009 – Diabetes mellitus kann auch die Netzhaut des Auges schädigen. Augenärzte sprechen dann von einer diabetischen Retinopathie, einer durch den Diabetes bedingten Netzhauterkrankung. Eine multifaktorielle Therapie kann das Auftreten von Netzhautkomplikationen zeitlich verzögern. Bestandteile sind eine isokalorische, fettreduzierte Ernährung, mindestens dreimal wöchentlich aktive körperliche Betätigung und Nikotinverzicht. Zudem sollte eine schrittweise Anpassung der Blutzuckerwerte, die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen und das Einstellen des Bluthochdruckes an Normwerte erfolgen. Neue Ansätze in Vorbeugung und Behandlung der diabetischen Retinopathie waren ein Thema auf dem 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Leipzig, der am 27. September zu Ende ging.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Kontaktlinsen: Falsche Pflege und Onlinekäufe erhöhen Infektionsrisiko

Leipzig, September 2009 – Falsch angepasste und schlecht gepflegte Kontaktlinsen können der Hornhaut schwere Schäden zufügen. Häufige Fehler sind das Schlafen mit den Linsen oder die Reinigung mit Leitungswasser. Auch Patienten, die ihre Kontaktlinsen im Internet erwerben, haben laut einer aktuellen Studie ein höheres Infektionsrisiko. In der Regel fehlt hier ein konkreter Ansprechpartner, der die Kontaktlinsenträger kompetent berät und informiert. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihres 107. Kongresses in Leipzig hin.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Gefäßstützen senken Augeninnendruck bei Glaukom

Leipzig, September 2009 – Menschen mit einem Glaukom – umgangssprachlich auch Grüner Star genannt – können erblinden, wenn ein erhöhter Augeninnendruck nicht rechtzeitig gesenkt wird. Meist gelingt dies mit Medikamenten. Manchmal ist jedoch auch eine Operation erforderlich. Eine vielversprechende neue Methode ist der Einsatz sogenannter Mikrostents. Diese röhrenförmigen Gefäßstützen leitenüberschüssiges Kammerwasser direkt in das natürliche Abflusssystem des Auges ab. Diese und weitere Entwicklungen in der Glaukomchirurgie diskutieren Augenärzte auf dem 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Leipzig.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Strahlen gegen Altersblindheit: Neuer Therapieansatz bei Makuladegeneration

Leipzig, September 2009 – Für die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) steht in Kürze eine neue Therapie zur Verfügung. Sie kombiniert die zweimalige Injektion des Wirkstoffs Ranibizumab (Lucentis®) mit einer Bestrahlung der Netzhaut im Auge. Damit könnte die besonders gefährliche „feuchte“ Form der AMD künftig noch wirksamer, kostengünstiger und mit weniger Aufwand für den Patienten behandelt werden. Der neue Therapieansatz ist Thema eines Pressegesprächs im Vorfeld des 107. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Leipzig.

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Besser sehen durch Computerspiele,
Sakkadentraining hilft Menschen mit Gesichtsfeldausfall

München, September 2009 – Nach einem Hirnschaden leiden bis zu 40 Prozent der Betroffenen unter einer Sehstörung. Bei vielen Patienten fallen dabei Teile des Gesichtsfeldes aus, sie erblinden halbseitig. Ein computerbasiertes Sehtraining kann ihnen helfen, sich besser in ihrer Umwelt zu orientieren. Das zeigt eine aktuelle Studie von Tübinger Augenärzten. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) befürwortet den Einsatz der Methode zur Rehabilitation von neurologischen Patienten.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Alternativen zur Lesebrille in Sicht: Laser und Kunstlinsen korrigieren Alterssichtigkeit

Leipzig, August 2009 – Mit zunehmendem Alter geht die Fähigkeit verloren, Gegenstände in der Nähe scharf zu sehen. Bildschirmarbeit und Lesen bereiten Schwierigkeiten. Viele Menschen benötigen deshalb ab dem 45. Lebensjahr eine Lese- oder Gleitsichtbrille. Immer häufiger ersetzen aber auch Laserbehandlungen oder künstliche Linsen die Brille. Fortschritte bei der operativen Korrektur der Alterssichtigkeit sind ein Schwerpunkt auf dem 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Dieser findet vom 24. bis zum 27. September in Leipzig statt.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Fortschritte auf dem Weg zur künstlichen Hornhaut

Leipzig, August 2009 – Weltweit verpflanzen Augenärzte jährlich etwa 100 000 Hornhäute. Der Bedarf an Spendergewebe ist jedoch deutlich höher. Große Hoffnungen setzen Augenärzte deshalb auch in die Entwicklung künstlicher Hornhäute. Experimente mit knochenähnlichen Kunststoffen und Kollagen haben vielversprechende Ergebnisse hervorgebracht. Aktuelle Forschungsansätze auf dem Gebiet sind ein Themen­schwerpunkt des 107. Kongresses der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Leipzig.

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Auch ohne Brille gut sehen:
Ultrakurzlaser gegen Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

München, Juni 2009 – Kurzsichtige Menschen sind immer weniger auf Brille oder Kontaktlinsen angewiesen. Denn der Augenarzt kann durch einen kleinen operativen Eingriff an der Hornhaut die Brechkraft der Augen verringern und damit auf lange Sicht korrigieren. Nach Einschätzung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) wird diese moderne, dauerhafte Lösung nun sinnvoll ergänzt durch ein neues Therapieverfahren mit einem Kurzzeitlaser – genannt FLEx. Dieses beseitigt in einem einzigen Schritt Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Erste Ergebnisse liegen der DOG jetzt vor.

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Freiburger Augenärzte starten weltweit einzigartige Studie
Abstoßung transplantierter Hornhäute vermeiden

München/Freiburg, Mai 2009 – Jährlich verpflanzen Augenärzte in Deutschland etwa 6 000 Hornhäute. Sie geben damit Menschen ihr Sehvermögen zurück. In knapp einem Fünftel der Fälle stößt jedoch der Körper des Patienten das Transplantat ab. Bluttests könnten zukünftig vorhersagen, wie das Auge auf eine Spenderhornhaut reagiert. Den Nutzen solcher Tests für die Hornhauttransplantation untersuchen Forscher der Universitäts-Augenklinik Freiburg jetzt in einer deutschlandweiten Studie. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) befürwortet dies insbesondere mit dem Ziel, Patienten dauerhaft ihr Augenlicht zu bewahren und ihnen weitere Operationen zu ersparen.

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107. Kongress der DOG, 24. bis 27. September 2009, Congress Center Leipzig
Lebenslang gut sehen: Augenärzte tagen in Leipzig

Leipzig, April 2009 – Welche neuen chirurgischen Verfahren kommen in der Augenheilkunde zum Einsatz? Wie lassen sich Netzhauterkrankungen noch früher diagnostizieren? Kann die künstliche Hornhaut künftig die Gewebespende ersetzen? Diesen und weiteren Fragen gehen Mediziner und Wissenschaftler vom 24. bis 27. September 2009 auf dem 107. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) nach. Der Kongress, zu dem rund 4 500 Teilnehmer erwartet werden, findet in diesem Jahr in Leipzig statt.

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