Pressemeldungen 2006

Nachlese DOG-Kongress 2006:
Prinzip „Wohnen und Tagen unter einem Dach“ hat sich bewährt
DOG setzt auf Wachstum für ihre Tagung anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens im Jahr 2007

17. November 2006 — Eine Umfrage der DOG bei Teilnehmern, Referenten und Industrieausstellern belegt die große Zufriedenheit mit der 104. Jahrestagung der Gesellschaft, die mitüber 4000 Teilnehmern vom 21. bis 24. September im Maritim Kongress Hotel in Berlin stattfand. „Unser Konzept, den Teilnehmern das Tagen und Wohnen unter einem Dach anzubieten, wurde sehr positiv aufgenommen, Lage und Ausstattung des Hotels waren sehr gut, die Wege für alle Teilnehmer kurz“, erklärt
Tagungspräsident war Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Mainz, der am Ende der Tagung die Präsidenten-Kette der DOG an Prof. Dr. Gernot I. W. Duncker, Halle, übergab.

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DOG Mitgliederbefragung zum Kongress
Jahrestagung der DOG in Berlin

11. Oktober 2006 — Die DOG führt auch in diesem Jahr im Anschluss an den Kongress eine Mitgliederbefragung durch, um in Erfahrung zu bringen, wie die Mitglieder den Kongress bewerten. Die Befragung erfolgt online. Jedes Mitglied erhält per Email einen personalisierten Link, der zu einem Fragebogen führt. Die Auswertung der Befragung erfolgt anonym, eine Zuordnung der Antworten zu den Befragten erfolgt nicht. Für die Planungen der weiteren Kongresse stellen die Ergebnisse eine wichtige Grundlage dar, auf die das Geschäftsführende Präsidium und das Organisationskomitee bei ihren Entscheidungen zurückgreifen können.

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Professor Gernot Duncker, Halle, ist neuer Präsident der DOG

24. September 2006 — Mit dem Ende der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) beginnt die Amtszeit des neuen DOG-Präsidenten Prof. Dr. Gernot I. W. Duncker, Halle. Der bisherige Präsident, Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Mainz, gehört dem Präsidium weiterhin als zweiter Vizepräsident an. Neugewählt als erster Vizepräsident wurde Prof. Dr. Frank Holz, Bonn. Im Amt bestätigt wurde der Generalsekretär Prof. Dr. Anselm Kampik, München.

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DOG in Bewegung: Charity Run erbringt 4000 Euro

24. September 2006 — Am Freitag, den 22.9.06 hatte die DOG um 7:00 Uhr zu einem Charity-Lauf durch den Berliner Tiergarten geladen und 86 Teilnehmer nahmen teil. Vom Erlös dieses Laufs profitiert die Augenklinik Bafoussam in Kamerun. Sie wird 4000 Euro erhalten. 2000 Euro erbrachten Spenden und Startgelder. Diese Summe wurde von einem großzügigen Spender, der aber anonym bleiben will, verdoppelt.

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Stammzelltherapie: Zerstörte Zellen in der Netzhaut ersetzen

24. September 2006 — Die Vorläufer von Nervenzellen in der Netzhaut lassen sich in der Kulturschale vermehren und integrieren sich bei Mäusen auch in geschädigte Netzhäute. Die Zellen lassen sich auch als Transportvehikel für heilsame Gene nutzen, berichten Experten nun auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die am 24. September in Berlin zu Ende geht. Bis zu einer klinischen Anwendung solcher Ansätze dürften jedoch noch einige Jahre vergehen, die Methoden stecken noch in den Kinderschuhen.

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Das Retina-Implantat ist prinzipiell machbar
Experten berichten über erste Erfahrungen mit dem Seh-Chip

24. September 2006 — Vor einem Jahr implantierten Augenärzte in Tübingen erstmals zwei erblindeten Patienten einen aktiven elektronischen Chip unter die Netzhaut. Sie wollten prüfen, ob es gelingt, mit Hilfe des Chips einen Teil des Sehvermögens der Patienten wiederherzustellen. Die ersten Ergebnisse und Erfahrungen mit dieser Technologie präsentieren die Experten nun auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die am 24. September in Berlin zu Ende geht.

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Die Alterslawine rollt:
Menschen mit Augenerkrankungen können gut rehabilitiert werden – Mangel an spezialisierten Einrichtungen

20. September 2006 — Eine bessere Diagnostik und Früherkennung kann in Verbindung mit einer spezifischen Rehabilitation die Alltagsfähigkeiten sehbehinderter Menschen bessern. Vor der Rehabilitation waren in einer Studie an der Universitäts-Augenklinik nur 13 Prozent der Patienten lesefähig, nach der Reha 90 Prozent, berichten Experten auf der 104. Tagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Berlin.

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Augen wie ein Adler: Lässt sich die Sehkraft verbessern?

24. September 2006 — Mit modernen Methoden der Hornhautchirurgie und neuen Kunstlinsen können Augenärzte die »Sehqualität« fehlsichtiger Patienten optimieren. Neue Verfahren versprechen sogar »Adleraugen«. Experten ziehen auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin die Grenze zwischen wünschenswerten Entwicklungen und Marketing.

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»Erweiterte Realität« – digitale visuelle Informationen in der realen Umgebung

24. September 2006 — Zusätzliche visuelle Informationen, die über einen Spiegel in das Sichtfeld eingeblendet werden, verursachen keine messbaren Beeinträchtigungen am Auge, berichten Experten auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die am 24. September in Berlin zu Ende geht. Grundsätzlich halten Experten die Technik der »Augmented Reality« darum in bestimmten Bereichen der industriellen Produktion für einsetzbar. Weitere Einsatzbereiche zeichnen sich bereits ab.

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Die Alterslawine rollt: Augenleiden und Erblindung in Deutschland
104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in Berlin

20. September 2006 — Im Jahr 2030 wird es in Deutschland ein Drittel mehr blinde Menschen und hochgradig Sehbehinderte geben als heute. Darum steht das Thema »Ophthalmologie in der alternden Gesellschaft – Herausforderung und Chance« im Mittelpunkt der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthal- mologischen Gesellschaft (DOG), die vom 21.-24. September in Berlin stattfindet.

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Prävention der Makuladegeneration: Vitamine für alle ab 50?

20. September 2006 — Studien deuten darauf hin, dass das Vitamin Lutein bei Patienten mit einer altersbedingten Makuladegeneration das Fortschreiten der Krankheit verzögern kann. Unklar ist, ob die Vitaminsubstitution auch das Auftreten des Leidens bei gesunden Menschen verhindert oder hinausschiebt. Gleichwohl raten die Augenärzte zu einer gesunden Lutein-reichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Eine Nahrungsergänzung in Pillenform sei nur dann sinnvoll, wenn diese Ernährung nicht gewährleistet sei, raten Experten auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die vom 21.-24. September in Berlin stattfindet.

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Wenn das scharfe Sehen schwindet
Neue Behandlungsstrategien bei der altersbedingten Makuladegeneration

20. September 2006 — Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit eines neuen Therapieprinzips bei der »feuchten« altersabhängigen Makualdegeneration: Sogenannte VEGF-Hemmstoffe können die Erkrankung aufhalten und bei einem Teil der Patienten sogar die Sehkraft bessern. Die Mittel werden in mehrwöchigem Abstand in den Augapfel injiziert. Ebenso gibt es Ansätze, die Hemmstoffe mit einer Laserbehandlung zu kombinieren. Das berichten Experten auf der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), die vom 21.-24. September in Berlin stattfindet.

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Ein Drittel mehr blinde Menschen bis zum Jahr 2030 – neue Berechnungen der Augenärzte

11. August 2006 — Im Jahr 2030 wird es in Deutschland ein Drittel mehr blinde Menschen und hochgradig Sehbehinderte geben als heute. Das zeigen aktuelle Berechnungen von Dr. Christine Knauer und Prof. Dr. Norbert Pfeiffer von der Universitäts-Augenklinik in Mainz. Darum steht das Thema „Ophthalmologie in der alternden Gesellschaft – Herausforderung und Chance“ im Mittelpunkt der 104. Jahrestagung der Deutschen Ophthal mologischen Gesellschaft (DOG), die vom 21.-24. September in Berlin stattfindet.

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Erhöhter Augeninnendruck: Nicht jeder Patient muss behandelt werden
Die Analyse des individuellen Risikoprofils erleichtert Therapie-Entscheidung
DOG veröffentlicht neue Informationen für Patienten

2. August 2006 — Bei Patienten mit einem erhöhten Augeninnendruck erhöhen bestimmte zusätzliche Faktoren das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Das belegen neue Studien. Dieses persönliche Risikoprofil lässt sich bei einer augenärztlichen Untersuchung ermitteln. Es erleichtert Ärzten und betroffenen Patienten die Entscheidung, ob ein erhöhter Augeninnendruck behandelt werden soll. Aktuelle und ausführliche Informationen für Patientinnen und Patienten dazu stehen auf der Website der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) unter www.dog.org zur Verfügung.

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Informationen zur objektiven Sehschärfebestimmung, inklusive der verschiedenen psychophysischen und elektrophysiologischen Methoden
Pressenotiz der DOG-Kommission Qualitätssicherung Sinnesphysiologischer Untersuchungen und Geräte.

23. Februar 2006 — Die Kommission zur Qualitätssicherung Sinnesphysiologischer Untersuchungen und Geräte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hat ein neues Kapitel zur objektiven Sehschärfebestimmung veröffentlicht. Darin werden die verschiedenen psychophysischen und elektrophysiologischen Methoden dargestellt, die eine Sehschärfebestimmung möglich machen, auch wenn die übliche subjektive Prüfstrategie nicht sinnvoll anwendbar sind, beispielsweise bei der Erfassung der visuellen Leistungen im Säuglings- und Kleinkindalter, bei psychogenen Sehstörungen, bei der Begutachtung geistig Behinderter und bei der gutachterlichen Prüfung bei Verdacht auf Simulation oder Aggravation.

Die neuen Empfehlungen der Kommission, der die Herren Professoren M. Bach, F. Dannheim, M. Foerster, U. Kellner, G. Kolling, H. Krastel, U. Schiefer, J. Weber, W. Wesemann(Vorsitz: Prof. Dr. med. E. Zrenner) angehören (Abdecktest, preferential looking, Blickbewegungstest, elektrophysiologische Methoden) können eingesehen werden auf: www.dog.org/?cat=31″ . Diese Seite enthält auch die bisherigen Empfehlungen zu:

  • Sehschärfeprüfung
  • Automatische
  • statische Perimetrie
  • Kinetische Perimetrie
  • Stereotests
  • Mesopisches Kontrastsehen mit und ohne Blendung (Dämmerungssehschärfe)
  • Dunkeladaptometrie
  • Elektrophysiologie
  • Sowie Tabellen mit einschlägigen Geräten.

Insbesondere im Rahmen der Weiterbildung wird den Augenärzten mit Weiterbildungsberechtigung empfohlen, angehende Fachärzte für Augenheilkunde bezüglich der Durchführung der verschiedenen Tests auf diese Seite hinzuweisen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, in Gutachten unmittelbar auf diese Empfehlungen Bezug zu nehmen, da es sich erwiesen hat, dass bei Gerichtsverfahren die Qualität der Untersuchung, wenn sie der Fachgesellschaft nach Empfehlungen der Fachgesellschaft durchgeführt wurde, für die richterliche Entscheidung eine wichtige Rolle spielen kann.