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Preisträger Preisverleihungen 2007 -
Würdigung der Preisträger
Leiter des geförderten Projekts: Jurymitglieder: Laudatio Die projektbezogene Forschungsförderung für Ärzte aus den MOE-Staaten Asien, Afrika und Lateinamerika, gestiftet von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, wird im Jahre 2007 verliehen an
für seine Arbeit zum Thema: "Molekularbiologische Untersuchungen zur Pathogenese der Stammzellinsuffizienz der Hornhaut und zu neuen Therapieformen des Tissue-Engineering mit Hilfe von Stammzellen des Hornhautepithels". Bei dem Antrag handelt es sich nach Auffassung der Gutachter um ein innovatives, gut geplantes und realisierbares Forschungsprojekt, bei dem molekularbiologische Untersuchungen zur Pathogenese der Limbusinsuffizienz (in Präparaten von Pannusgeweben und Hornhautscheibchen mit klinischer Stammzellinsuffizienz sowie von Limbus- und Hornhautbiopsien) und zu ex-vivo expandierten Limbusepithelzellen vorgenommen werden. Aus diesem Projekt sind somit wichtige Erkenntnisse zur Pathogenese der Stammzellinsuffizienz und damit Ansatzpunkte für therapeutische Ansätze zu erwarten. Die persönlichen Voraussetzungen von Herrn Dr. Pauklin und seine bisherige Forschungstätigkeit lassen erwarten, dass er für diese Forschungsaufgabe befähigt ist. Entsprechende Vorarbeiten sind bereits an seiner Heimat-Universität sowie hinsichtlich der Planungsphase mit der Universitäts-Augenklinik in Essen erarbeitet worden. Der Arbeitsansatz und die Forschungsziele sind somit klar dargestellt. Somit steht zu erwarten, dass die Förderung - die zunächst für ein Jahr befristet und nach entsprechender Wiederbegutachtung um ein weiteres Jahr verlängert werden kann - zu einem erfolgreichen Abschluß geführt werden wird. |
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Frau Khurieva stellt ein anspruchsvolles und innovatives Forschungsvorhaben im Bereich der experimentellen vitreoretinalen Chirurgie dar. Nach Auffassung der Gutachter handelt es sich um ein realisierbares Forschungsprojekt, bei dem in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik, St. Ingbert, mittels Femtosekundenlaser Abtragungen an ERM durchgeführt werden. Diese erfolgen initial an operativ gewonnenen Membranen später an entnommenen Schweinebulbi und in der 3 Phase bulbuserhaltend im Tiermodell. Die so behandelten Membranen werden anschließend in Zusammenarbeit mit Zentrum für Elektronenmikroskopie der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes licht- und elektronenmikroskopische untersucht. Aus diesem stark experimentell orientierten Projekt sind somit wichtige Erkenntnisse zum Verhalten epiretinaler Membranen und möglichen kollateralen Schädigungen und damit Ansatzpunkte für innovative therapeutische Ansätze zu erwarten. Die persönlichen Voraussetzungen von Frau Khurieva und Ihre bisherige Forschungstätigkeit lassen erwarten, dass Sie für diese Forschungsaufgabe befähigt ist. Entsprechende Vorarbeiten sind bereits im Rahmen eines DAAD Stipendiums an der Universitäts-Augenklinik des Saarlandes in Homburg erarbeitet worden. Der Arbeitsansatz und die Forschungsziele sind somit klar dargestellt. Somit steht zu erwarten, dass die Förderung - die zunächst für ein Jahr befristet und nach entsprechender Wiederbegutachtung um ein weiteres Jahr verlängert werden kann - zu einem erfolgreichen Abschluß geführt werden wird. |