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Preisträger Preisverleihungen 2007 -
Würdigung der Preisträger
Dotierung 2 x 20.000 € Leiter der geförderten Projekte: Jurymitglieder: Laudatio: Die themenbezogene Forschungsförderung für innovative wissenschaftliche Projekte in der Augenheilkunde geht für das Jahr 2007 an
Das beantragte Forschungsvorhaben soll die molekularen Zusammenhänge zwischen Pathogenese der Stammzellinsuffizienz der Hornhaut näher charakterisieren und hierdurch zur Entwicklung neuer konservativer Therapieformen beitragen. Das Forschungsvorhaben zielt in einem zweiten Abschnitt auf die Beschreibung der molekularen Grundlagen zum Tissue-Engineering von kornealen Stammzellen mit Hilfe von Amnionmembranpräparaten. Mit der diesjährigen Forschungsförderung soll das vielversprechende Therapieverfahren der Gewebezüchtung von Limbusepithel unterstützt werden in der Hoffnung, dass sich der Stammzellcharakter der gezüchteten Zellen in diesem Projekt eindeutig klären lässt. Zellen, die Stammzellcharakter tragen, sollen isoliert werden und durch Breitspektrumanalyse von Genexpressionsmustern in ihrem Phänotyp weiter spezialisiert werden. Das von Herrn Priv.-Doz. Meller vorgelegte Forschungsprogramm scheint auch deshalb förderungswürdig, weil die Übertragung kornealer Stammzellen aus ex-vivo expandiertem Limbusepithel, eine biologische alternative zur Keratoprothetik darstellen könnte bei nicht mehr durch korneale Transplantate therapierbaren Stammzellinsuffizienzen. |
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für sein Projekt Das Vorhaben hat zum Ziel, das therapeutische Potential einer Stammzell-basierten ex vivo Gentherapie bei retinalen Neovaskularisationen näher zu untersuchen. Hierzu werden neurale Stammzellen mit einem nicht-viralen Transfektionsprotokoll mit zwei anti-angiogenen Faktoren (sVEGFR2 und Endostatin )transfiziert. Diese transfizierten Stammzellen sollen dann intraretinal in einem Tiermodell für retinale Neovaskularisationen, das zur Erforschung der Frühgeborenenretinopathie entwickelt wurde, transplantiert. Es soll untersucht werden, wie die beiden anti-angiogenen Faktoren das pathologische Wachstum retinaler Gefäße beeinflussen. Der von Herrn Dr. Linke vorgeschlagene experimentelle Ansatz soll klären, ob eine Stammzell-basierte ex vivo Gentherapie tatsächlich geeignet ist, um auch therapeutische Genprodukte in pathologisch veränderte adulte Netzhäute mit Erfolg einzuschleusen. Der beantragte tierexperimentelle Ansatz verspricht eine neue Therapieoption gegen die Progression retinaler Neovaskularisationen. |