Preisträger
Preisverleihungen 2007 -
Würdigung der Preisträger

Forschungsförderung der DOG für innovative wissenschaftliche Projekte in der Augenheilkunde
Dotierung: 2 x 20.000 €
Leiter der geförderten Projekte:
1. Dr. med. C. Priglinger, München
2. Dr. med. A. Klettner, Kiel
Jurymitglieder:
Prof. Dr. med. K.-U.- Bartz-Schmidt/Tübingen (Vorsitzender)
Prof. Dr. med. N. Bornfeld/Essen
Prof. Dr. med. G. Duncker/Halle
Prof. Dr. med. H. Kaufmann/Gießen
Prof. Dr. med. G. Kolling/Heidelberg
Prof. Dr. med. F. Kruse/Erlangen
Prof. Dr. med. L. Pillunat/Dresden
Prof. Dr. med. P. Walter, Aachen
Laudatio
Prof. Dr. med. K.-U. Bartz-Schmidt, Juryvorsitzender
Von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft wurden für das Jahr 2007 zwei Projektförderungen für die Unterstützung von Forschungsvorhaben in Höhe von je 20.000,00 EURO vergeben.
Für diese beiden zu fördernden wissenschaftlichen Projekte wurden insgesamt vier Arbeiten eingereicht. Jede Arbeit wurde durch acht unabhängige vom geschäftsführenden Präsidium der DOG vorgeschlagene Gutachter bewertet. Wie im vergangenen Jahr hat sich Juryvorsitzende bei allen eingereichten Anträgen seiner Stimme enthalten.
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten hat dazu geführt, dass in diesem Jahr die Stipendien vergeben werden können an:

1.Frau Dr. med. C. Priglinger, Universitäts-Augenklinik München
für die Arbeit zum Thema "Rolle von Galektinen in der Pathogenese der PVR sowie deren pharmakologische Beeinflussbarkeit"
Bei dem Antrag handelt es sich um eine experimentelle Forschungsarbeit, die nach Auffassung der Gutachter in einem klinisch bedeutsamen Studienkonzept münden könnte.
Die Arbeitspakete umfassen in einem ersten Schritt die Identifikation der Galektine die eine Rolle in der Pathogenese der Frühphase der PVR spielen. Dazu werden die Expressionsmuster auf PVR Membranen analysiert und in RPE Kulturen nach spezifischer Stimulation in einem in vitro Modell geprüft, ob diese sich dort wieder finden lassen. Im zweiten Teil der Arbeit wird geprüft, ob eine Inhibition der Proliferation von RPE Zellen durch Modifikation der Galektinwirkung möglich ist und ob die pharmakologischen Eigenschaften der einen klinischen Einsatz denkbar erscheinen lassen.
Der Arbeitsansatz und die anspruchsvollen Forschungsziele sind klar dargestellt. Es ist zu erwarten, dass aufgrund der Rahmenbedingungen und der Vorarbeiten der Antragstellerin die in der Studie gesteckten Ziele auch im vorgegebenen Förderungszeitraum erreicht werden können. |