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Preisträger

Preisverleihungen 2007 - Würdigung der Preisträger


Forschungspreis der DOG

Dotierung: 5.000 €   

Preisträger:
Priv.-Doz. Dr. med. Christos Haritoglou, München

Jurymitglieder:
Prof. Dr. med. A. Kampik/München (Vorsitzender)
Prof. Dr. med. H. Busse, Münster
Prof. Dr. med. G.I.W. Duncker/Halle
Prof. Dr. med. M. Foerster/Berlin
Prof. Dr. med. J. Kammann/Unna
Prof. Dr. med. C. Ohrloff/Frankfurt
Dr. med. A. Scharrer/Fürth

 
Laudatio
Prof. Dr. med. A. Kampik, Juryvorsitzender

Die Kommission für den Forschungspreis der Firma Bausch & Lomb GmbH der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft hat in unabhängiger Begutachtung die beiden eingereichten Arbeiten bewertet. Aufgrund dieser Begutachtung wird der Preis 2007

Herrn Privatdozent Dr. Christos Haritoglou, München

zugesprochen.

Gewürdigt werden vorgelegte Arbeiten, die sich mit der in vivo-Anwendung neuer Farbstoffe für die intraokulare Chirurgie sowohl im vorderen als auch im hinteren Segment des Auges beschäftigen. Nach vorangegangenen Arbeiten mit den derzeit in Verwendung stehenden Farbstoffen für die Makulachirurgie (ICG und Trypanblau) sind insbesondere neuere Farbstoffe untersucht worden (Bromphenolblau und Chicagoblau), die potentiell als Farbstoffe in Frage kommen. Aufgrund dieser Vorarbeiten sind potentielle Weiterentwicklungen dieses Projektes zu erwarten, weitere Farbstoffe sollen auf die potentielle Sicherheit und Effektivität untersucht werden. Dabei könnten einerseits Modifizierungen des Farbstoffes Indocyanin-Grün vorgenommen werden. Andererseits sollen Alternativen zum Indocyanin-Grün entwickelt werden, bei denen die chromophore Grundstruktur weniger problematisch ist. Vorgeschlagen werden hier erstmals fluoreszierende Kontrastmittel, die zum einen einen sehr deutlichen optischen Effekt ergeben und zum anderen für das gleichzeitige Anfärben unterschiedlicher Gewebe zusammen mit langwellig absorbierenden Kontrastmitteln eingesetzt werden könnten. Gerade die Entwicklung von Fluoreszenz-Farbstoffen scheint von besonderem Interesse. In klinischer Hinsicht versprechen die begonnenen Arbeiten eine Optimierung der bisherigen Chirurgie der Makula. Dabei sind einerseits eine erhöhte Sicherheit und andererseits eine Ausweitung der chirurgischen Optionen denkbar.

 
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Aufgrund dieser Gesamtkonzeption des Forschungsvorhabens wurde diese Arbeit mit dem Preis ausgezeichnet.


Grußwort
Dr. Dresp, Scientific Director Bausch & Lomb Surgical

Sehr geehrte Herr Präsident, sehr geehrte Jury, lieber Preisträger,

BAUSCH & LOMB, von den deutschen Auswanderern Johann Jakob Bausch und Heinrich Lomb 1853 gegründet ist mit seiner 150jährigen Firmengeschichte eines der ältesten amerikanischen Unternehmen. Heute ist BAUSCH & LOMB einer der weltweit führenden forschenden Hersteller von Produkten für die Augenheilkunde und gleichzeitig der größte Arbeitgeber in der ophthalmologischen Industrie Deutschlands, mit Standorten in Berlin, München und Heidelberg. Unser Standort München ist federführend für die weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, sowohl für die vitreoretinale, als auch für die refraktive Chirurgie.

BAUSCH & LOMB bietet Ärzten und Patienten ein einzigartiges Produktspektrum, das von  Kontaktlinsen und Pflegemittel,  über Ophthalmika, Geräte, Instrumente, Implantate und Hilfsmittel für die operierende Augenheilkunde bis zu Lasern für die refraktive Chirurgie reicht. Im zuletzt genannten Produktsegment sind wir durch unseren Geschäftsbereich Surgical vertreten, der ein breit gefächertes Portfolio für vitreoretinale und refraktive Chirurgie, sowie für die Kataraktchirurgie anbietet.

So, wie  BAUSCH & LOMB Pharmaceutical, in Deutschland vertreten durch Dr. Mann Pharma, unter anderem jährlich den Sicca Forschungspreis vergibt, unterstützt die deutsche Niederlassung von BAUSCH & LOMB Surgical  seit mehr als einem Jahrzehnt aktiv die Forschungsarbeiten junger, ambitionierter Augenärzte in Deutschland und wir hoffen, auch zukünftig mit dem von uns gestifteten Forschungspreis wegweisende Forschungsarbeiten junger deutscher operativ tätiger Ophthalmologen fördern zu können.

Herzlichen Glückwunsch!