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Preisträger Preisverleihungen 2007 -
Würdigung der Preisträger
Dotierung: 10.000 € Jurymitglieder: Laudatio
Zweck des Forschungspreises ist es, hervorragende wissenschaftliche Leistungen der Augenheilkunde, die in den beiden letzten Jahren publiziert worden sind, zu würdigen und weiter zu fördern. Grundlage für die Vergabe des Preises ist eine als preiswürdig erachtete Publikation in deutscher, ggf. in englischer Sprache. Herr Privatdozent Dr. med. C. Cursiefen, Oberarzt der Augenklinik und Poliklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat eine Publikation vorgelegt, die in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America im Juli 2006 veröffentlicht wurde. Sie trägt den Titel: Die Kommission, bestehend aus den Herren Prof. Behrens-Baumann, Prof. Kampik, Prof. Klauß, Prof. Pauleikhoff und Prof. Pleyer gab in unabhängiger Bewertung der Arbeit von Herrn PD Dr. Cursiefen die relativ beste Bewertung. Auch die anderen eingereichten Arbeiten wurden als sehr hochstehend erachtet, rangierten aber letztlich hinter der Arbeit von Herrn Cursiefen. Herr Kollege Cursiefen hat mit seiner Arbeitsgruppe sich einer Substanz gewidmet, die derzeit bei der Therapie der Makuladegeneration eine sehr hoch diskutierte Rolle spielt, dem vascular endothelial growth factor (VEGF). Es wurde die Frage gestellt, inwieweit dieser Faktor auch für die Klarheit der Hornhaut aufgrund ihrer Avaskularität eine Rolle spielen könnte. Die Arbeitsgruppe hatte beobachtet, dass intaktes corneales Epithel corneale Gefäßneubildung unterdrücken kann. Sie hatten festgestellt, dass VEGF-Rezeptor 3 von intaktem cornealen Epithel exprimiert wird. Weil VEGF-Rezeptor 3 VEGF-C und VEGF-D bindet, lässt sich die Hypothese erstellen, dass diese VEGF-Rezeptor 3-Expression auf dem normalen Hornhautepithel für die Avaskularität der Hornhaut verantwortlich sein kann, indem es eine Art Auffangbecken für Liganden von VEGF-Rezeptor 3 darstellt. Dieser Mechanismus scheint insbesondere bei der entzündungsbedingten Neovaskularisation der Hornhaut eine Rolle zu spielen. Von Interesse ist auch, dass VEGF-Rezeptor 3-Expression durch ein Epithel bislang noch nicht in erwachsenem Gewebe beschrieben worden ist. Eine der Implikationen für die klinische Anwendung ist, dass potentiell eine Überexpression von VEGF-Rezeptor 3 an transplantierten Hornhäuten benutzt werden könnte, um die Gefäßeinsprossung nach einer Transplantation und eine sekundäre Immunabstoßung behindert wird. Es steht zu erwarten, dass aus diesen Erkenntnissen weitere Forschungsarbeiten sich ableiten lassen, wofür dieser Preis gedacht ist. |
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Grußwort Sehr geehrte Damen und Herren, die Kröner Stiftung entstand aus dem christlichen und sozialen Engagement der Eheleute Anna und Josef Kröner in München. Die Kröner Stiftung wurde im August 2003 gegründet, sie ist als gemeinnützig anerkannt. Aus der Historie der Optikerfamilie Kröner leitet sich der Schwerpunkt „Augen“ der Stiftung her. In den ersten Jahren seit Bestehen der Kröner Stiftung wurden, bzw. werden gefördert:
Als die langfristig beste Hilfe für sehr viele Menschen und vor allem die nachhaltigste, ist der Nutzen aus dem wissenschaftlichen Fortschritt durch verbesserte Diagnostik, Behandlungsmethoden und Techniken einzustufen. Die Kröner Stiftung dankt der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft für die Unterstützung bei der Ausschreibung des Preises und der Auswahl der Preisträger. Dr. Norbert Keller Spendenkonto 3 067 245 70, Dresdner Bank München BLZ 700 800 00 |