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Ohne Brille gegen Altersweitsichtigkeit
Lasern der Linse bewährt sich im Test als dauerhafte Therapie
München, März 2010 – Das Problem beginnt schon im mittleren Alter und zeigt sich zum Beispiel beim Lesen: Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erfassen die Augen der meisten Menschen nahe Ziele nicht mehr scharf. Ursache dieser Altersweitsichtigkeit oder Presbyopie ist die nachlassende Flexibilität der Linse. Zwar gleicht eine Lesebrille die verlorene Nahanpassung des Auges aus. Wiederherstellen lässt sich die eingebüßte Sehkraft aber bislang nicht. Ein neues Laserverfahren kann nun die Elastizität der Linse wieder erhöhen, wie die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) betont. Bisher noch in der experimentellen Phase, lässt dies erstmals auf eine ursächliche Therapie der Altersweitsichtigkeit hoffen.
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Netzhauterkrankung AMD wirksam und sicher behandeln
München, Februar 2010 – Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in den Industrienationen. Medikamentös lässt sich die feuchte Verlaufsform dieser Netzhauterkrankung wirksam behandeln. Arzneimittelrechtlich zugelassen hierfür ist das Medikament Lucentis, während das für die Behandlung der AMD nicht zugelassene Avastin ‚off-label’ eingesetzt wird. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und die Retinologische Gesellschaft (RG) fordern unter Betonung der Arzneimittelsicherheit und der evidenzbasierten Medizin den freien Zugang zu wissenschaftlich geprüften Medikamenten. Darüber befürworten die Experten ein transparentes, bundeseinheitliches Vorgehen der Kassen, das im Interesse der Patienten eine rechtzeitige Therapieeinleitung ohne bürokratische Hürden gestattet.
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Testosteronhaltige Salben im Test
Trockene Augen durch Mangel an Sexualhormon
München, Januar 2010 – Eine entscheidende Ursache für
trockene Augen bei Männern und Frauen ist ein Mangel an
männlichen Sexualhormonen: Ein Testosteronmangel senkt
nicht nur die Menge der abgesonderten Tränenflüssigkeit. Auch
deren Verdunstung ist dadurch beschleunigt. Entzündungen
und Hornhautschäden sind die Folge. Inwieweit hormonhaltige
Salben abhelfen könnten, gilt es zu prüfen, betont die Deutsche
Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).
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