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DOG Kongresse

DOG-Kongress Archiv 1996 - 2007
Themen der DOG-Kongresse 1967 - 2007



Rückblick auf 150 Jahre DOG — DOG Kongress 2007

- Trailer
- Kongressnachlese
- Eröffnung
- Festakt
- Ehrungen
- Preisverleihungen

 
   

Der Jubiläumskongress der DOG vom 19. bis zum 23. September im Estrel in Berlin war ein voller Erfolg mit mehr als 4.500 Teilnehmer aus 59 Ländern.

Highlights des Kongresses stellen traditionell auch die Rahmen- und Abendveranstaltungen dar. Wie bereits im letzten Jahre fand im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung eine politische Diskussionsrunde statt, die wieder von Frau Gundula Gause, ZDF moderiert wurde. Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Hochschule diskutierten zum Teil sehr kontrovers die Perspektiven des wissenschaftlichen Nachwuchses in Forschung und Wissenschaft.

Im Anschluss an die Eröffnung lud der Präsident alle Kongressteilnehmer, Referenten und Industrieaussteller ein, die Eröffnung des Kongresses im Rahmen einer DOG-Party mit typischen Berliner Gerichten und anderen Erfrischungen zu feiern.

Zu einem ganz besonderen Höhepunkt des Kongresses, dem Festakt zu ihrem 150jährigen Bestehen, lud die DOG am Freitag. Internationale Vertreter ophthalmologischer Gesellschaften aus aller Welt überbrachten der DOG dabei Ihre Glückwünsche:



Prof. Tano, Japan



Dr. Ilako, Kenia



Prof. Colin, Frankreich



Dr. Pat Wilkinson, USA



Prof. Belford, Brasilien



Prof. Dr. Naumann



Prof. Rohrbach, Tübingen schlug in einem vielbeachteten Festvortrag zur Geschichte der DOG den Bogen über 150 Jahre und erinnerte dabei an glanzvolle aber auch an dunkle Momente in der Geschichte der Gesellschaft. (Eine bebilderte Version der Festrede findet sich im Novemberheft (2007) der "Klinischen Monatsblätter für Augenheilkunde".)

Festrede "150 Jahre DOG:
danken - gedenken - Gedanken"


Nach der Historie lenkte Prof. Kampik in seiner Rede den Blick auf die Zukunft der wissenschaftlichen Augenheilkunde und die Chancen und Herausforderungen, mit denen sich die DOG in den kommenden Jahren und Jahrzehnten konfrontiert sehen wird.

Festrede "Vision DOG"


Das Klaus Doldinger Trio (Klaus Doldinger/Saxofon), Kristian Schultze/Piano und Christian von Kaphengst/Bass) begeisterte das Publikum mit Interpretationen von Werken von Wagner, Satie, Bernstein und einer Uraufführung eines Stücks von Klaus Doldinger selbst.

 

Ein besonderer Programmpunkt des Festaktes war die Überreichung von Briefen Albrecht von Graefes an seine Mutter und einer Kopie der ersten von Graefe Medaille durch Ingolf von Graefe, einem Urenkel Albrecht von Graefes, an den Präsidenten der DOG.

Grusswort von Ingolf von Graefe

Wie bereits in den Vorjahren musizierten auch in diesem Jahr Ophthalmologen für Ophthalmologen im Rahmen des „DOG in Concert“. Die Musiker interpretierten dabei Werke von Bach, Chopin, Devienne, Dvořák, Farkas und Haydn.

Auch in diesem Jahr schüttetet die DOG einen erheblichen Betrag für Preise, Forschungsmittel und Stipendien aus, um die wissenschaftliche Augenheilkunde zu fördern. Die Leistungen der ausgezeichneten Wissenschaftler wurden im Rahmen der Preisverleihungen vorgestellt und gewürdigt. Insgesamt wurden 30 Preise und Forschungsförderungen in einem Gesamtwert von 222.800 Euro vergeben.

Preisträger und Laudationes

Der 105. Kongress der DOG vom 19. bis zum 23. September im Estrel in Berlin war ein voller Erfolg. DOG-Präsident Prof. Dr. Gernot I. W. Duncker, Halle konnte zu diesem Jubiläumskongress mehr als 4.500 Teilnehmer aus 59 Ländern begrüßen.

Eröffnungsrede des DOG-Präsidenten Prof. Dr. Duncker

Ein herausragendes wissenschaftliches Programm mit insgesamt 1.000 Vorträgen, Referaten, Postern und Videos zu den neuesten Ergebnissen und Entwicklungen aus der ophthalmologischen Forschung und Wissenschaft traf auf eine hervorragende Resonanz.

Neben vielen bereits seit Jahren und Jahrzehnten etablierten Programmpunkten, gab es auch in diesem Jahr Neuerungen, darunter Live Surgery Übertragungen aus dem nahen Vivantes Klinikum.
Der internationale Charakter der Tagung wurde auch in diesem Jahr in vielfältiger Weise unterstrichen. Erstmals fand ein deutsch-afrikanisches Symposium statt. Ein Symposium Vision 2020 informierte über Planung und Stand zur dieser WHO-Kampagne in Deutschland und der Welt. Das bereits etablierte Symposium mit einem Gastland aus den mittel- und osteuropäischen Staaten fand auch in diesem Jahr mit einem deutsch-ukrainischen Symposium seine viel beachtete Fortsetzung.

In einer umfangreichen Industrieausstellung erhielten die Kongressteilnehmer Gelegenheit, sich über die neuesten Produkte und Innovationen zu informieren. Über 90 Firmen stellten auf mehr als 2.300 qm ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Dabei zeigten sich Vertreter der Industrie mit dem Kongress und dem Veranstaltungsort überaus zufrieden.  „Dies war der beste DOG-Kongress seit zehn Jahren, was Organisation und Umgebung betrifft", bescheinigt Thomas Baumeister (Ophthalmic), stellvertretender Vorsitzende des Industriebeirates, den Organisatoren.

Mit dem Estrel hat die DOG in Berlin eine neue Heimat gefunden. Auch in diesem Kongresszentrum kann an dem erfolgreichen Prinzip des „Wohnen und Tagen unter einem Dach“ festgehalten werden. „Mit dem Estrel haben wir einen sehr guten Standort in Berlin gefunden“, resümierte Prof. Dr. Kammann nach dem Kongress. „Die Infrastruktur der Kongressräume, die großzügige Ausstellungsfläche zusammen mit dem umfangreichen Hotelangebot sind für einen Kongress wie die DOG optimal.“

Die DOG dankt allen Teilnehmern und Referenten, den Sponsoren und Ausstellern mit Ihren Mitarbeitern, den Organisatoren und Gästen für Ihre Beiträge zu diesem besonderen Kongress.


Fotonachweis: event-photo.biz