Historisches

Forschung und Wissenschaft sind durch Dynamik, Wandel und durch das ständige Hinterfragen des gegenwärtig Gültigen gekennzeichnet. Eine Gesellschaft wie die DOG, die Forschung und Wissenschaft einen Rahmen und ein Forum bieten will, muss sich diesem Anspruch ebenfalls stellen und muss sich veränderten
Rahmenbedingungen schnell und flexibel anpassen können. Die vergangenen 150 Jahre zeigen, dass die DOG gerade dieses auszeichnet. Und diese Fähigkeit der flexiblen Anpassung an die gegenwärtigen Notwendigkeiten, das rasche Aufnehmen von Strömungen und Entwicklungen, der durchaus kontroverse, letztlich aber immer zielführende innergesellschaftliche Diskurs sind dafür verantwortlich, dass die DOG trotz ihrer 150 Jahre, eine junge, eine dynamische, eine durchaus sehr traditionsbewusste, in ihrer Blickrichtung aber stets vorwärtsgerichtete Gesellschaft ist.

150. Todestag des DOG-Gründers Albrecht von Graefe

„Wir sollten uns heute an seinem Vorbild messen“
München, Januar 2020 – Die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft wird in diesem Jahr ihres Gründers Albrecht von Graefe gedenken, der vor 150 Jahren verstarb. Mit einer Kranzniederlegung am Denkmal des berühmten Augenarztes an der Berliner Charité, einem Kongress-Festsymposium, dem Besuch der Albrecht von Graefe Schule in Berlin-Kreuzberg und einer neuen Graefe-Biographie will die Fachgesellschaft vor allem an die zeitlosen Werte erinnern, die von Graefe vertrat. Der Berliner Ophthalmologe erlag am 20. Juli 1870 einer Tuberkulose.

Mehr zu Leben und Werk von Albrecht von Graefe finden Sie auf der eigens dafür eingerichteten Webseite