Pressemeldungen 2018

Pseudowissenschaft – Irisdiagnostik ist medizinisch sinnlos

Berlin, September 2018 – Organschwächen, Rheuma oder Stoffwechselprobleme: Die Iridologie, die zu den alternativen Diagnoseverfahren zählt, will an der Regenbogenhaut des Auges Erkrankungen erkennen und sogar vorhersagen können. Diese Behauptung sei aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht unhaltbar, betonen Augenärzte im Vorfeld des 116. Kongresses der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Die Deutung von Farbe, Flecken oder Furchen an der Iris sei für Diagnosezwecke ungeeignet. Was die Regenbogenhaut wirklich über unseren Körper verrät, erläutern Experten auf einer Vorab-Pressekonferenz am 20. September 2018 in Berlin.
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Hilferuf der Seele – Wenn Kinder plötzlich schlechter sehen

Berlin, September 2018 – Wenn Kinder plötzlich unscharf oder verzerrt sehen, kann neben körperlichen Ursachen auch ein seelischer Konflikt dahinterstecken. Schätzungsweise ein bis zwei Prozent aller Kinder, die sich in augenärztliche Behandlung begeben, sind von solchen funktionellen Sehstörungen betroffen, Mädchen sehr viel häufiger als Jungen. Was in diesen Fällen zu tun ist, erläutern Ophthalmologen auf einer Pressekonferenz anlässlich der DOG 2018. Der Kongress der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft findet vom 27. bis 30. September 2018 in Bonn statt.
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Digitalisierung in der Augenheilkunde
Apps & Algorithmen: Ophthalmologen setzen auf Big Data

Berlin, August 2018 – Die Augenärzte wollen eine Vorreiterrolle bei der Nutzung von Big Data einnehmen. „In Deutschland hat die Medizin auf diesem Gebiet einen starken Nachholbedarf“, erläutert Frau Professor Dr. med. Nicole Eter, Präsidentin der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Die Ordinaria aus Münster hat den bevorstehenden Kongress daher unter das Motto „Ophthalmologie 4.0“ gestellt. In zahlreichen Symposien und Workshops diskutieren Experten über Digitalisierung, Vernetzung, Datenschutz, Telemedizin, Apps für Patienten und Ärzte sowie Künstliche Intelligenz. Neu ist der „Digital Sunday“. Hier widmen sich die Teilnehmer am Kongress-Sonntag ausschließlich diesen Themen. Die DOG 2018 findet vom 27. bis 30. September 2018 in Bonn statt. (.pdf)

Sehschwäche in der Schwangerschaft: Bei diesen Warnzeichen sollten Sie zum Augenarzt

München, Juli 2018 – Jede sechste werdende Mutter ist während der Schwangerschaft von Augenproblemen betroffen. Die meisten Beschwerden sind harmlos und bilden sich nach der Schwangerschaft von selbst zurück, sagen Experten der DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. In seltenen Fällen können aber auch Symptome auftreten, die auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder eine Schwangerschaftsvergiftung – die sogenannte Präeklampsie – hinweisen. Bei wechselnder Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder komplettem Sehverlust sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.
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Sicherer Auto fahren ohne Grauen Star: Geringeres Unfallrisiko nach Linsenoperation

München, Juli 2018 – Patienten, die einen Grauen Star operieren lassen, haben ein um 9 Prozent geringeres Risiko, als Autofahrer einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die kürzlich im Fachjournal JAMA Ophthalmology erschien. Die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass schlechtes Sehen das Unfallrisiko im Straßenverkehr erhöhen kann. Vor allem ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr sollten ihre Augen deshalb regelmäßig auf Anzeichen eines Grauen Stars untersuchen und, wenn nötig, operieren lassen.
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Sehbehindertentag am 6. Juni 2018: Sehbehinderungen in Deutschland:
Netzhauterkrankung AMD wird Erblindungsursache Nummer 1 – Augenärzte mahnen zu mehr Vorsorge im Alter

München, Juni 2018 – Im Jahr 2030 werden 5,5 Millionen Bundesbürger an der Netzhauterkrankung altersabhängige Makuladegeneration (AMD) leiden oder Frühsymptome zeigen (1). Schon heute ist die AMD für jede zweite Erblindung verantwortlich. Darauf macht die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft anlässlich des Sehbehindertentags am 6. Juni 2018 aufmerksam. Die Fachgesellschaft mahnt jeden ab 50 Jahren, sich einmal im Jahr vom Augenarzt untersuchen zu lassen.
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Laserstrahlen können blind machen: Sehschäden durch ungeprüfte Pointer nehmen zu

München, Januar 2018 – Augenverletzungen durch Laserpointer haben in den letzten Jahren stark zugenommen, wie die Universitäts-Augenklinik Bonn kürzlich im Deutschen Ärzteblatt berichtete. Immer häufiger trifft es Kinder und Jugendliche, die zum Teil dauerhafte Schäden an der Netzhaut und damit einhergehend eine bleibende Sehminderung davontragen. Die Bonner Augenärzte und die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) fordern, dass die Bevölkerung besser über den richtigen Umgang mit Laserpointern aufgeklärt wird, um schwere gesundheitliche Folgen zu verhindern.
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Wechsel des DOG-Mediensprechers: Professor Christian Ohrloff übergibt Amt an Professor Horst Helbig

München, Januar 2018 – Nach über 17 erfolgreichen Jahren beendet Professor Dr. med. Christian Ohrloff seine Tätigkeit als Mediensprecher der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Zum Jahreswechsel übergibt er das Amt an seinen Nachfolger Professor Dr. med. Horst Helbig, Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg.
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