Pressemeldungen 2021

Von Bluthochdruck bis Schilddrüsenerkrankung – Was man am Auge alles erkennen kann

München, April 2021 – Das Auge ist eines der wichtigsten Sinnesorgane, ohne Sehfähigkeit können wir uns nicht orientieren. Das Auge ist zugleich aber auch ein Spiegel ins Innere des Körpers und kann Auskunft über seinen Zustand geben. Ob Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankung, Borreliose, Tuberkulose, Multiple Sklerose oder Rheuma: Viele innere Erkrankungen können zuerst an den Augen in Erscheinung treten. Auf welche Anzeichen zu achten ist, erklärt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).
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Thrombose-Risiko bei Covid-19-Impfung – Bei langanhaltenden Kopfschmerzen zum Augenarzt

München, April 2021 – Nach Impfungen gegen Covid-19 mit dem Vakzin von AstraZeneca sind Fälle von Hirnvenenthrombosen aufgetreten. Ein wichtiges körperliches Anzeichen dieser Impfkomplikation ist eine Stauungspapille, eine Schwellung des Sehnervs, die durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes zu erkennen ist. Wer nach einer Impfung mit AstraZeneca unter ungewöhnlich lang andauernden Kopfschmerzen leidet und zu den Risikogruppen gehört, sollte daher sicherheitshalber einen Augenarzt aufsuchen. Dazu rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).
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Außerordentliches Engagement für die deutsche Augenheilkunde – Professor Anselm Kampik erhält das Bundesverdienstkreuz

München, April 2021 – Professor Dr. med. Anselm Kampik wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Der Verdienstorden ist ihm am Freitag durch den bayerischen Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich überreicht worden. Anselm Kampik war von 1998 bis 2014 Generalsekretär der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). In dieser Zeit modernisierte und professionalisierte der Münchener Ophthalmologe die Strukturen der Fachgesellschaft und trieb die nationale und internationale Vernetzung der Augenheilkunde stark voran. „Anselm Kampik hat sich in herausragender Weise um die deutsche Augenheilkunde verdient gemacht“, erklärt DOG-Generalsekretär Professor Dr. med. Claus Cursiefen.
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Weltglaukomtag am 12. März 2021 – Lasern als Alternative zu Augentropfen bei grünem Star

München – Der grüne Star ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in der westlichen Welt, in Deutschland sind etwa eine Million Menschen betroffen. Um das Fortschreiten des Augenleidens aufzuhalten, werden meistens Augentropfen eingesetzt. Neue Studien belegen, dass eine Laserbehandlung ähnlich wirkungsvoll sein kann wie eine medikamentöse Behandlung. Anlässlich des Weltglaukomtages empfehlen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) daher, Lasern als Alternative zu Augentropfen bei einigen Formen des grünen Stares anzubieten, die noch nicht sehr stark fortgeschritten sind. Lasern ist eine Kassenleistung.
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Studie: Lockdown könnte kindliche Kurzsichtigkeit fördern – Augenärzte raten zu mehr Tageslicht und weniger Smartphone

München, Februar 2021 – Eine Reihenuntersuchung an 123.000 Schulkindern in China hat ergeben, dass sich die Kurzsichtigkeit der Sechs- bis Achtjährigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0,3 Dioptrien verschlechterte. Ursachen für die Zunahme der kindlichen Kurzsichtigkeit könnten der seltenere Aufenthalt im Freien und das mit viel Bildschirmarbeit verbundene Homeschooling während des pandemiebedingten Lockdowns sein, vermuten die Studienautoren. Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) empfehlen den Eltern hierzulande, jüngeren Kindern trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie möglichst viel Tageslicht zukommen zu lassen und die Nutzung von Smartphones, Tablets und PCs zu begrenzen.
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Tag der Seltenen Erkrankungen – Kooperation von Selbsthilfegruppen und Ärzten rettet Augenlicht

München, Februar 2021 – Die Zusammenarbeit von Augenärzten und Selbsthilfegruppen kann Kindern mit seltenen Erkrankungen wie der angeborenen Erkrankung Aniridie das Augenlicht, aber auch das Leben retten. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) aus Anlass des internationalen Tages der Seltenen Erkrankungen hin, der am 28. Februar 2021 stattfindet. In Deutschland sind etwa 900 Patienten von Aniridie betroffen. Wird die Augenfehlbildung nicht rechtzeitig erkannt, drohen Erblindung und bei entsprechender Veranlagung sogar ein bösartiger Nierentumor. Bei der seltenen Netzhauterkrankung Retinitis Pigmentosa (RP) hat die Kooperation von Wissenschaftlern und Patientenorganisation bis zur Entwicklung einer Gentherapie geführt.
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