Pressemeldungen 2021

Online-Kongress der Augenärzte „Schubkraft zur Digitalisierung wurde freigesetzt

Berlin, Oktober 2021 – Zum zweiten Mal in Folge hat die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) ihren Kongress virtuell abgehalten. Die DOG 2021 online fand vom 30. September bis 3. Oktober statt und war ein großer Erfolg: 2538 Personen schalteten sich von ihren heimischen Rechnern dazu, darunter 2259 Fachteilnehmende. „Wir Augenärzte und Augenärztinnen sind allesamt ein Stück ‚digitaler‘ geworden und können diese Erfahrung auch in Zukunft für unser Fach nutzen“, bilanziert DOG-Präsident Professor Dr. med. Hagen Thieme. Das umfangreiche Programm bot neben Keynote Lectures, Festvorträgen, Symposien und Vortragssitzungen auch einige Extras zur Auflockerung sowie eine digitale Lounge zum informellen Austausch. Alle Sitzungen werden auf der Online-Plattform noch bis zum 5. Dezember 2021 zur Verfügung stehen.
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Plötzliches Schielen – Bei ungleichmäßigen Augenbewegungen sofort den Arzt aufsuchen

Berlin, September 2021 – Bei jedem vierten Kind, das plötzlich schielt oder Doppelbilder sieht, diagnostizieren Ärztinnen und Ärzte in der Notaufnahme eine lebensbedrohliche Erkrankung. Bei Erwachsenen, die älter als 65 Jahre sind, ist die Ursache für neu aufgetretenes Schielen hingegen meist eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn. Was in solchen Fällen zu tun ist und woran man einen Notfall erkennt, erläuterte eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf der Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Auch auf dem virtuellen Kongress, der bis zum 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärzte und Augenärztinnen über das Schielen als Krankheitsindiz.
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Erster Lockdown – Augenärztliche Notfallpatienten blieben Kliniken vorübergehend fern

Berlin, September 2021 – In den ersten vier Wochen des Lockdowns im Jahr 2020 wurden nicht nur geplante Eingriffe in der Augenheilkunde stark reduziert. Es gab auch weniger augenärztliche Notfalloperationen, wie Daten zeigen. Die Hintergründe dazu erläutert Professor Dr. med. Gerd Geerling von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf der Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Auf dem virtuellen Kongress, der vom 30. September bis 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärztinnen und Augenärzte unter anderem über Auswirkungen der Pandemie auf die Patientenversorgung.
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Grauer Star – Wer nach der Operation ohne Brille auskommt

Berlin, September 2021 – Mit einer Operation des Grauen Stars können heute durch die Implantation moderner Kunstlinsen alle Fehlsichtigkeiten auf einen Schlag beseitigt werden. Hoffnung auf vollkommene Brillenfreiheit dürfen sich Patientinnen und Patienten mit ansonsten gesunden Augen machen, die Kompromisse eingehen wollen und können. Wie diese Kompromisse aussehen und weshalb dafür ausführliche ärztliche Gespräche und sorgfältige Voruntersuchungen erforderlich sind, erläutert eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auf der Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Auf dem virtuellen Kongress, der vom 30. September bis 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärzte und Augenärztinnen auch über neue Kunstlinsen. (.pdf)

Warnzeichen – Wann rote Augen bedrohlich sind

Berlin, September 2021 – Rote Augen zählen zu den häufigsten Gründen für das Aufsuchen von Notfallambulanzen und nehmen in Folge der Pandemie zu, wie Experten registrieren. Sie können auf vergleichsweise harmlose Ursachen wie trockene Augen oder Lidrand- und Bindehautentzündungen hinweisen, aber auch Anzeichen ernster und bedrohlicher Erkrankungen sein. Welche Alarmsignale unbedingt beachtet werden müssen, erläutert Professor Dr. med. Uwe Pleyer auf der Kongress-Online-Pressekonferenz der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) am Donnerstag, den 30. September 2021.
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Grüner Star – Neuer Chip misst Augeninnendruck sicher und präzise

Berlin, September 2021 – In der Therapie des Grünen Stars zeichnen sich Fortschritte ab. So liefert ein implantierter Chip im Auge berührungslos zu jeder Tages- und Nachtzeit präzise Messdaten des Augeninnendrucks, der Grundlage der Behandlung mit medikamentösen Augentropfen bildet. Zugleich prüfen Glaukomchirurginnen und -chirurgen weltweit neue minimalinvasive Operationstechniken, welche die bewährte Tropfentherapie in absehbarer Zukunft teilweise ersetzen könnte. DOG-Präsident Professor Dr. med. Hagen Thieme stellt die Neuerungen in der Glaukombehandlung auf der Vorab- und Kongress-Pressekonferenz zur DOG 2021 online vor. Auf dem virtuellen Kongress, der vom 30. September bis 3. Oktober 2021 stattfindet, diskutieren Augenärzte und Augenärztinnen in internationalen Symposien über die neuen Entwicklungen.
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Weltkindertag am 20. September – Leichter Anstieg der kindlichen Kurzsichtigkeit flacht nach dem Lockdown wieder ab

Berlin, September 2021 – In China ist die Kurzsichtigkeit bei Kindern während des strengen Lockdowns leicht angestiegen, wie eine großangelegte Untersuchung ergab. Ursachen waren Tageslichtmangel und verstärktes Sehen im Nahbereich. Eine neue Studie zeigt nun, dass dieser Trend in der Volksrepublik nach dem Lockdown wieder rückläufig ist – der Aufenthalt im Freien bei Tageslicht bremst die Entwicklung kindlicher Kurzsichtigkeit ab. Darauf macht die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) aus Anlass des Weltkindertages am 20. September 2021 aufmerksam. Wie sich die Situation in Deutschland darstellt und was Eltern gegen die Kurzsichtigkeit ihrer Kinder unternehmen können, diskutieren DOG-Experten auf der Vorab-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Der Kongress findet vom 30. September bis 3. Oktober 2021 virtuell statt.
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Mythos Blaulichtschaden – Experten geben Entwarnung: LED-Displays sind keine Gefahr für Augen oder Schlaf

Berlin, September 2021 – Filter für Smartphones, Computerbrillen für Kinder, Kontaktlinsen für PC-Arbeit: Viele Produkte werben mit dem Schutz vor Blaulicht, das von Bildschirmen und Handydisplays ausgeht. Doch ist blaues Licht wirklich schädlich für unsere Augen, beeinträchtigt es den Schlaf? Nein, sagen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Warum wir vor dem Einschlafen die Helligkeit elektronischer Geräte dennoch reduzieren sollten und welches Licht tatsächlich Netzhautschäden verursachen kann, erläutern Ophthalmologen auf der Vorab-Pressekonferenz zur DOG 2021 online. Der Kongress findet vom 30. September bis 3. Oktober 2021 virtuell statt.
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Wechseljahre – Zwei Drittel der Frauen leiden unter trockenen Augen

München – In den Wechseljahren verändert sich das Gleichgewicht der Hormone im weiblichen Körper – mit bekannten Folgen für die Fruchtbarkeit, den Stoffwechsel, den Schlaf und die Psyche. Weniger bekannt ist, dass auch die Augen auf die hormonellen Veränderungen reagieren: Nahezu zwei Drittel aller Frauen haben in und nach den Wechseljahren mit trockenen Augen zu kämpfen, wie eine aktuelle Studie mit fast 2.000 Teilnehmerinnen aus Spanien zeigt. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) nimmt dies zum Anlass, auf den Zusammenhang zwischen Hormonhaushalt und dem Auftreten des Trockenen Auges aufmerksam zu machen und Therapiemöglichkeiten aufzuzeigen.
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Augenkliniken sind unverzichtbar in der Aus- und Weiterbildung des augenärztlichen Nachwuchses

München, Juli 2021 – Die Augenkliniken in Deutschland behandeln ihre Patientinnen und Patienten ambulant, stationär und intersektoral – von der Volkskrankheit bis hin zur seltenen Erkrankung. Aus Sicht der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) spielen die Augenkliniken deshalb eine zentrale Rolle für die Aus- und Weiterbildung des augenärztlichen Nachwuchses. Dort können angehende Augenärztinnen und -Ärzte entsprechend der neuen Weiterbildungsordnung alle notwendigen Kompetenzen erwerben, auch und gerade in allen Subspezialitäten. Damit widerspricht die DOG der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), die in einem Konzeptpapier das Gegenteil behauptet hatte.
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Tag der Organspende – Minimalinvasiver Eingriff, maximales Ergebnis: Augenärzte rufen zu Hornhautspenden auf

München, Juni 2021 – In Deutschland verpflanzen Augenchirurgen jährlich mehr als 9.000 Hornhäute des Auges. Dank der rasanten Fortschritte bei der Transplantationstechnik verhilft heute fast jeder Spender zwei Menschen zu neuer Sehfähigkeit. Gleichzeitig arbeiten Forscher mit Erfolg daran, durch eine Vorbehandlung des Empfängers unerwünschte Abstoßungsreaktionen noch weiter zu verringern. Angesichts des bestehenden Transplantatmangels ruft die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zum Tag der Organspende am 5. Juni 2021 zu größerer Spendenbereitschaft auf. Eine Hornhautspende kann trotz vieler vorbestehender Augenerkrankungen bis zu 72 Stunden nach dem Tod erfolgen und entstellt den Leichnam nicht, wie die Experten betonen.
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Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2021
Zigarettenqualm fördert das Trockene Auge – Büroarbeiter sind besonders gefährdet

München, Mai 2021 – Kratzen, Brennen, gerötete Augen, Lichtempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder Probleme beim Arbeiten am Bildschirm: Das Krankheitsbild des Trockenen Auges kann sich durch eine Vielzahl von belastenden Symptomen äußern. Eine neue Studie belegt nun, dass Raucher deutlich häufiger am trockenen Auge erkranken als Nichtraucher (1). Auch Augenerkrankungen wie Grüner oder Grauer Star werden nachweislich durch Rauchen begünstigt. Anlässlich des Weltnichtrauchertags, der am 31. Mai 2021 stattfindet, rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) deshalb zum Rauchstopp. Denn die Wahrscheinlichkeit für Erkrankungen der Augen, die langfristig und unbehandelt zur Erblindung führen können, nimmt deutlich ab, wenn man sich den Tabakkonsum abgewöhnt.
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Von Bluthochdruck bis Schilddrüsenerkrankung – Was man am Auge alles erkennen kann

München, April 2021 – Das Auge ist eines der wichtigsten Sinnesorgane, ohne Sehfähigkeit können wir uns nicht orientieren. Das Auge ist zugleich aber auch ein Spiegel ins Innere des Körpers und kann Auskunft über seinen Zustand geben. Ob Bluthochdruck, Diabetes, Schilddrüsenerkrankung, Borreliose, Tuberkulose, Multiple Sklerose oder Rheuma: Viele innere Erkrankungen können zuerst an den Augen in Erscheinung treten. Auf welche Anzeichen zu achten ist, erklärt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).
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Thrombose-Risiko bei Covid-19-Impfung – Bei langanhaltenden Kopfschmerzen zum Augenarzt

München, April 2021 – Nach Impfungen gegen Covid-19 mit dem Vakzin von AstraZeneca sind Fälle von Hirnvenenthrombosen aufgetreten. Ein wichtiges körperliches Anzeichen dieser Impfkomplikation ist eine Stauungspapille, eine Schwellung des Sehnervs, die durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes zu erkennen ist. Wer nach einer Impfung mit AstraZeneca unter ungewöhnlich lang andauernden Kopfschmerzen leidet und zu den Risikogruppen gehört, sollte daher sicherheitshalber einen Augenarzt aufsuchen. Dazu rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).
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Außerordentliches Engagement für die deutsche Augenheilkunde – Professor Anselm Kampik erhält das Bundesverdienstkreuz

München, April 2021 – Professor Dr. med. Anselm Kampik wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Der Verdienstorden ist ihm am Freitag durch den bayerischen Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich überreicht worden. Anselm Kampik war von 1998 bis 2014 Generalsekretär der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). In dieser Zeit modernisierte und professionalisierte der Münchener Ophthalmologe die Strukturen der Fachgesellschaft und trieb die nationale und internationale Vernetzung der Augenheilkunde stark voran. „Anselm Kampik hat sich in herausragender Weise um die deutsche Augenheilkunde verdient gemacht“, erklärt DOG-Generalsekretär Professor Dr. med. Claus Cursiefen.
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Weltglaukomtag am 12. März 2021 – Lasern als Alternative zu Augentropfen bei grünem Star

München – Der grüne Star ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in der westlichen Welt, in Deutschland sind etwa eine Million Menschen betroffen. Um das Fortschreiten des Augenleidens aufzuhalten, werden meistens Augentropfen eingesetzt. Neue Studien belegen, dass eine Laserbehandlung ähnlich wirkungsvoll sein kann wie eine medikamentöse Behandlung. Anlässlich des Weltglaukomtages empfehlen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) daher, Lasern als Alternative zu Augentropfen bei einigen Formen des grünen Stares anzubieten, die noch nicht sehr stark fortgeschritten sind. Lasern ist eine Kassenleistung.
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Studie: Lockdown könnte kindliche Kurzsichtigkeit fördern – Augenärzte raten zu mehr Tageslicht und weniger Smartphone

München, Februar 2021 – Eine Reihenuntersuchung an 123.000 Schulkindern in China hat ergeben, dass sich die Kurzsichtigkeit der Sechs- bis Achtjährigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0,3 Dioptrien verschlechterte. Ursachen für die Zunahme der kindlichen Kurzsichtigkeit könnten der seltenere Aufenthalt im Freien und das mit viel Bildschirmarbeit verbundene Homeschooling während des pandemiebedingten Lockdowns sein, vermuten die Studienautoren. Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) empfehlen den Eltern hierzulande, jüngeren Kindern trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie möglichst viel Tageslicht zukommen zu lassen und die Nutzung von Smartphones, Tablets und PCs zu begrenzen.
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Tag der Seltenen Erkrankungen – Kooperation von Selbsthilfegruppen und Ärzten rettet Augenlicht

München, Februar 2021 – Die Zusammenarbeit von Augenärzten und Selbsthilfegruppen kann Kindern mit seltenen Erkrankungen wie der angeborenen Erkrankung Aniridie das Augenlicht, aber auch das Leben retten. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) aus Anlass des internationalen Tages der Seltenen Erkrankungen hin, der am 28. Februar 2021 stattfindet. In Deutschland sind etwa 900 Patienten von Aniridie betroffen. Wird die Augenfehlbildung nicht rechtzeitig erkannt, drohen Erblindung und bei entsprechender Veranlagung sogar ein bösartiger Nierentumor. Bei der seltenen Netzhauterkrankung Retinitis Pigmentosa (RP) hat die Kooperation von Wissenschaftlern und Patientenorganisation bis zur Entwicklung einer Gentherapie geführt.
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