Pressemeldungen 2021

Studie: Lockdown könnte kindliche Kurzsichtigkeit fördern – Augenärzte raten zu mehr Tageslicht und weniger Smartphone

München, Februar 2021 – Eine Reihenuntersuchung an 123.000 Schulkindern in China hat ergeben, dass sich die Kurzsichtigkeit der Sechs- bis Achtjährigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0,3 Dioptrien verschlechterte. Ursachen für die Zunahme der kindlichen Kurzsichtigkeit könnten der seltenere Aufenthalt im Freien und das mit viel Bildschirmarbeit verbundene Homeschooling während des pandemiebedingten Lockdowns sein, vermuten die Studienautoren. Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) empfehlen den Eltern hierzulande, jüngeren Kindern trotz der Einschränkungen durch die Covid-19-Pandemie möglichst viel Tageslicht zukommen zu lassen und die Nutzung von Smartphones, Tablets und PCs zu begrenzen.
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Tag der Seltenen Erkrankungen – Kooperation von Selbsthilfegruppen und Ärzten rettet Augenlicht

München, Februar 2021 – Die Zusammenarbeit von Augenärzten und Selbsthilfegruppen kann Kindern mit seltenen Erkrankungen wie der angeborenen Erkrankung Aniridie das Augenlicht, aber auch das Leben retten. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) aus Anlass des internationalen Tages der Seltenen Erkrankungen hin, der am 28. Februar 2021 stattfindet. In Deutschland sind etwa 900 Patienten von Aniridie betroffen. Wird die Augenfehlbildung nicht rechtzeitig erkannt, drohen Erblindung und bei entsprechender Veranlagung sogar ein bösartiger Nierentumor. Bei der seltenen Netzhauterkrankung Retinitis Pigmentosa (RP) hat die Kooperation von Wissenschaftlern und Patientenorganisation bis zur Entwicklung einer Gentherapie geführt.
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