Pressemeldungen 2010

Neue Diagnose für Nervenschäden durch Diabetes
Augenhornhaut als Spiegel für Krankheitsverlauf

München, November 2010 – Mehr als die Hälfte aller Diabetiker entwickelt eine Nervenschädigung – die diabetische Neuropathie. Sie beeinträchtigt die Sinneswahrnehmung und die Funktion von Organen. Künftig könnte eine mikroskopische Analyse der Augenhornhaut die Früherkennung von krankhaften Veränderungen ermöglichen und Betroffene vor schweren Nervenschäden bewahren, so die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG). DOG-Experten an der Universitätsaugenklinik Rostock entwickeln derzeit eine Methode, die mithilfe digitaler Bildverarbeitung der konfokalmikroskopischen Bilder erste Anzeichen einer Neuropathie erkennt. Damit ließe sich zukünftig die aktuelle Situation des Patienten zuverlässig und ohne operativen Eingriff ermitteln.
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DOG mit neuer Kongressstruktur:
Hohe Themendichte und aktueller Fokus

Berlin/München, November 2010 – Unter dem Motto „Herausforderungen in der Augenheilkunde“ findet vom 29. September bis zum 2. Oktober 2011 der 109. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) im Estrel Berlin statt. Mit einem konzentrierten wissenschaftlichen Programm und einer exklusiv platzierten Posterausstellung setzt die Fachgesellschaft neue Akzente.
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„Innere Sonnenbrille“ schützt die Augen
Mikronährstoffe für gutes Sehen richtig dosieren

München, Oktober 2010 – Das menschliche Auge braucht zum Sehen Vitamin A, auch Retinol genannt. Ein Mangel führt zur Ermüdung der Augen. Auch eine Reihe weiterer Mikronährstoffe sind wichtig für die Sehfunktion und helfen, diese im Alter zu bewahren. Die gezielte Einnahme dieser Substanzen muss jedoch genau dosiert erfolgen, denn sie kann nach Einschätzung der Deutschen
Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) auch Nebenwirkungen haben. Patienten sollten deshalb zuvor ihren Augenarzt befragen.
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Anselm Kampik übernimmt Präsidentschaft der Europäischen Akademie für Ophthalmologie

München, Oktober 2010 – Die European Academy of Ophthalmology (EAO) hat Professor Dr. med. Anselm Kampik, Generalsekretär der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) aus München, zu ihrem zukünftigen Präsidenten gewählt. Professor Kampik löst seit dem 1. September 2010 seinen Vorgänger Professor Dr. med. August Deutman, Nijmegen/Niederlande, nach acht Jahren Präsidentschaft ab. Die EAO setzt sich aus ausgewählten Ophthalmologen aus ganz Europa zusammen. Sie koordiniert, berät und fördert länderübergreifend Weiterbildung und Entwicklung der Forschung für die Augenheilkunde. Gleiches gilt für die Ausübung der Augenheilkunde und den Zugang hierzu für alle die dies benötigen.
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Die Augen im Blickpunkt
DOG bei der neunten „Woche des Sehens“

München, Oktober 2010 – Etwa 80 Prozent aller Sinneseindrücke nehmen wir mit den Augen wahr – solange sie gesund sind. Im Rahmen der Aufklärungskampagne „Woche des Sehens“ macht die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) gemeinsam mit sieben Partnerorganisationen auf die Bedeutung guten Sehvermögens und auf die Ursachen von Blindheit und Sehbehinderungen aufmerksam. Die Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2010 bietet bundesweit zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Augengesundheit.
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Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft arbeitet mit neuer Kongressagentur

München, August 2010 – Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hat die Interplan AG mit der Ausrichtung ihres Jahreskongresses 2011 beauftragt. Der 109. DOGKongress findet vom 29. September bis zum 2. Oktober 2011 unter dem Motto „Herausforderungen in der Augenheilkunde“ im Estrel Convention Center in Berlin statt.
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DOG: Augen im Sommer besonders gut schützen
Augenärzte warnen vor Schäden an der Bindehaut

München, Juli 2010 – Vor allem jetzt in den Sommermonaten reizen Sonne, Wind und Sand die Bindehaut des Auges. Bei einigen Menschen verursacht dies eine lachsfarbene Wucherung auf dem Weiß des Auges am Übergang zur Hornhaut. Dieses so genannte Pterygium ist zwar gutartig. Es kann aber das Sehen erheblich behindern, wenn es auf die Hornhaut übergreift. Häufig hilft dann nur noch eine Operation. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) rät deshalb dazu, die Augen im Freien durch eine geeignete Sonnenbrille zu schützen.

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Professor Thomas Reinhard übernimmt Vorsitz der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Stuttgart – Der Direktor der Universitäts-Augenklinik Freiburg, Professor Dr. med. Thomas Reinhard, ist neuer Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) für das Jahr 2010/2011. Bislang erster Vizepräsident der DOG, tritt Reinhard nun das Amt seines Vorgängers Professor Dr. med. Gerhard K. Lang an, Direktor der Universitäts-Augenklinik in Ulm. Zum 1. Juli 2010 nimmt das neue Präsidium der DOG seine Arbeit auf.

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World Ophthalmology Congress 2010 (incl. AAD und DOG-Kongress), 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Makulaödem durch Diabetes und Venenthrombose: Neue Therapien verbessern erstmals Sehschärfe

Berlin, Juni 2010 – Für Patienten, die an einer Schwellung der Netzhautmitte (Makulaödem) bei diabetischer Retinopathie und Venenverschluss im Auge leiden, gibt es neue Therapieansätze. Augenärzte injizieren einen Antikörper oder ein kleines Kortison-Implantat in den Augapfel der Patienten. Dadurch verbessert sich deren Sehleistung deutlich. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft im Vorfeld des World Ophthalmology Congress (WOC® 2010) hin. Der weltgrößte Kongress zur Augenheilkunde findet Anfang Juni in Berlin statt.

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World Ophthalmology Congress 2010, 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Sehschwäche bei Kindern frühzeitig erkennen – Reihenuntersuchung bis zum dritten Lebensjahr gefordert

Berlin, Mai 2010 – Zwischen fünf und zehn Prozent aller Kinder leiden an einer Sehschwäche. Meist handelt es sich dabei um eine Amblyopie, die auch als Schwachsichtigkeit bezeichnet wird. Ein oder beide Augen und vor allem die Sehzentren im Gehirn haben das scharfe Sehen in den ersten Lebensjahren nicht gelernt. Bei manchen Kindern wird die Sehschwäche erst in der Schule entdeckt. Dann ist es für eine wirksame Behandlung jedoch oft zu spät. Wie ein augenärztliches Screening die Früherkennung verbessern kann, diskutieren Experten auf dem World Ophthalmology Congress (WOC® 2010) im Juni in Berlin.

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World Ophthalmology Congress 2010, (incl. AAD und DOG-Kongress), 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Ein US-Dollar rettet Augenlicht – Initiative VISION 2020 bekämpft vermeidbare Blindheit

Berlin, Mai 2010 – Weltweit sind mehr als 30 Millionen Menschen blind, etwa eine Million davon sind Kinder. 80 Prozent aller Erblindungen sind vermeidbar, oft ohne großen finanziellen Aufwand. Die Initiative Vision 2020 setzt sich unter Federführung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit zehn Jahren dafür ein, vermeidbare Blindheit bis zum Jahr 2020 zu überwinden. Eine erste Zwischenbilanz ziehen Augenärzte auf dem World Ophthalmology Congress (WOC® 2010) im Juni in Berlin.

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World Ophthalmology Congress 2010 (incl. AAD und DOG-Kongress), 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Gefährliche Ausfälle im Gesichtsfeld: Glaukom erhöht Risiko für Stürze und Unfälle

Berlin, Mai 2010 – Bei einem Glaukom – auch Grüner Star genannt – kommt es zu Gesichtsfeldausfällen, die bei den Betroffenen die periphere Wahrnehmung erheblich einschränken. Dies führt häufig zu Stürzen und Unfällen: Das Sturzrisiko von Glaukompatienten ist bis zu viermal so hoch wie das gesunder Menschen. Auch beim Autofahren sind sie dadurch gefährdet, ohne dies selbst wahrzunehmen. Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld des World Ophthalmology Congress (WOC® 2010) hin. Der weltgrößte Kongress zur Augenheilkunde findet Anfang Juni in Berlin statt.

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World Ophthalmology Congress 2010 (incl. AAD und DOG-Kongress), 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Neues Verfahren zur Hornhauttransplantation: schnellere Heilung, weniger Komplikationen

Berlin, Mai 2010 – Erkrankungen der Hornhaut des Auges sind eine der häufigsten Erblindungsursachen. Ist die Hornhaut getrübt, hilft oft nur eine Transplantation. Eine neue Operationstechnik erlaubt es Ärzten jetzt, statt der gesamten Hornhaut nur eine hauchdünne Schicht zu übertragen. Davon erholen sich die Augen wesentlich schneller als bei dem herkömmlichen Vorgehen. Zudem treten Hornhautverkrümmungen und andere Komplikationen seltener auf. Die Fortschritte auf dem Gebiet der Hornhauttransplantation sind ein Schwerpunkt auf dem World Ophthalmology Congress (WOC® 2010), der im Juni in Berlin stattfindet.

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Frühe Glaukom-Diagnose rettet Augenlicht
Lebensqualität in Kosten-Nutzen-Rechnung berücksichtigen

München, April 2010 – In Deutschland leiden schätzungsweise eine Million Menschen an einem Glaukom. Die Erkrankung des Sehnervs kann bis zur Erblindung führen. Eine Heilung ist zwar nicht möglich, der Augenarzt kann ihr Fortschreiten jedoch aufhalten – und damit Sehvermögen erhalten und Lebensqualität bewahren. Dass es sich lohnt, gefährdete Bevölkerungsgruppen auf Anzeichen eines Glaukoms hin zu untersuchen, darauf weist jetzt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) hin. Dabei sei es entscheidend, früh zu handeln, so die DOG. Sie bezieht sich dabei auf eine aktuelle Veröffentlichung zur Value-based Medicine (VBM) in der Behandlung des Glaukoms, die den Nutzen dieses Vorgehens darlegt.

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World Ophthalmology Congress 2010 (incl. AAD und DOG-Kongress), 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Gentherapie gegen Erblindung: Erste Erfolge bei erblichen Netzhauterkrankungen

Berlin, April 2010 – Menschen mit seltenen erblichen Augenerkrankungen wie der Leberschen kongenitalen Amaurose leiden von Geburt an unter schweren Sehstörungen. Oft erblinden sie noch vor dem Erwachsenenalter vollständig. Gentherapeutische Ansätze können helfen, die Sehleistung zu verbessern und eine Erblindung zu verhindern. Erste Studienergebnisse diskutieren Augenärzte aus 120 Ländern auf dem World Ophthalmology Congress (WOC® 2010), der im Juni in Berlin stattfindet.

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Gemeinsame Zertifikate von DOG und BVA

München, März 2010 – Augenärztliche Zertifikate für Ophthalmopathologie und für spezielle plastisch-rekonstruktive und ästhetische Chirurgie vergibt die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zukünftig gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA).

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World Ophthalmology Congress 2010 (incl. AAD und DOG-Kongress), 3. bis 9. Juni 2010, ICC Berlin
Können neue Kunstlinsen die Lesebrille ersetzen?

Berlin, März 2010 – Immer häufiger kommen Patienten nach der Operation eines grauen Stars ohne eine Brille aus. Sie verdanken dies modernen Linsenimplantaten, die gleichzeitig eine Nah- und Fernsicht ermöglichen. Auch bei der klassischen Alterssichtigkeit können derartige Linsen mittlerweile eine Lesebrille ersetzen. Welche Fortschritte die Linsentechnik in den letzten Jahren gemacht hat, ist ein Thema auf dem World Ophthalmology Congress (WOC® 2010). Der weltweitgrößte Kongress zur Augenheilkunde findet im Juni in Berlin statt.

Ohne Brille gegen Altersweitsichtigkeit
Lasern der Linse bewährt sich im Test als dauerhafte Therapie

München, März 2010 – Das Problem beginnt schon im mittleren Alter und zeigt sich zum Beispiel beim Lesen: Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr erfassen die Augen der meisten Menschen nahe Ziele nicht mehr scharf. Ursache dieser Altersweitsichtigkeit oder Presbyopie ist die nachlassende Flexibilität der Linse. Zwar gleicht eine Lesebrille die verlorene Nahanpassung des Auges aus. Wiederherstellen lässt sich die eingebüßte Sehkraft aber bislang nicht. Ein neues Laserverfahren kann nun die Elastizität der Linse wieder erhöhen, wie die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) betont. Bisher noch in der experimentellen Phase, lässt dies erstmals auf eine ursächliche Therapie der Altersweitsichtigkeit hoffen.

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Netzhauterkrankung AMD wirksam und sicher behandeln

München, Februar 2010 – Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in den Industrienationen. Medikamentös lässt sich die feuchte Verlaufsform dieser Netzhauterkrankung wirksam behandeln. Arzneimittelrechtlich zugelassen hierfür ist das Medikament Lucentis, während das für die Behandlung der AMD nicht zugelassene Avastin ‚off-label’ eingesetzt wird. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und die Retinologische Gesellschaft (RG) fordern unter Betonung der

Arzneimittelsicherheit und der evidenzbasierten Medizin den freien Zugang zu wissenschaftlich geprüften Medikamenten. Darüber befürworten die Experten ein transparentes, bundeseinheitliches Vorgehen der Kassen, das im Interesse der Patienten eine rechtzeitige Therapieeinleitung ohne bürokratische Hürden gestattet.

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Testosteronhaltige Salben im Test
Trockene Augen durch Mangel an Sexualhormon

München, Januar 2010 – Eine entscheidende Ursache für trockene Augen bei Männern und Frauen ist ein Mangel an männlichen Sexualhormonen: Ein Testosteronmangel senkt nicht nur die Menge der abgesonderten Tränenflüssigkeit. Auch deren Verdunstung ist dadurch beschleunigt. Entzündungen und Hornhautschäden sind die Folge. Inwieweit hormonhaltige Salben abhelfen könnten, gilt es zu prüfen, betont die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG).

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