DOG-Kornea

Über die Sektion
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Ankündigungen
Arbeitsgemeinschaft Deutscher Hornhautbanken

Über die Sektion

Im September 2001 wurde offiziell die Sektion Kornea in der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) gegründet. Die Sektion Kornea fördert die wissenschaftliche und praktische Tätigkeit in Zusammenhang mit der Erforschung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der Kornea und des äußeren Auges durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse, praktischer Erfahrungen, Pflege der Fortbildung und durch Anregung wissenschaftlichen Arbeitens. Sie dient darüber hinaus auch der Interessenvertretung der Mitarbeiter.

Leitung der Sektion

Während der ersten offiziellen Mitarbeiterversammlung anläßlich der 3. Tagung der Augenärztlichen Akademie Deutschland (AAD) am 08.03.2002 in Düsseldorf wurden die Leitung der Sektion einstimmig gewählt:

Prof. Dr. Berthold Seitz
Universitätsklinikum des Saarlandes UKS
Kirrberger Str. 1
66421 Homburg/Saar

Prof. Dr. Thomas Reinhard
Klinik für Augenheilkunde
Killianstr. 5
79106 Freiburg

Prof.Dr. Claus Cursiefen, Köln
Universitätsklinikum Köln
Josef-Stelzmann-Str. 9
50924 Köln

Sprecher & Ansprechpartner

Herr Prof. Seitz wurde zum Sprecher der Leitung gewählt, der jeweils in Personalunion die Schriftführung mit übernimmt.

Prof. Dr. Berthold Seitz
Universitätsklinikum des Saarlandes UKS
Kirrberger Str. 1
66421 Homburg/Saar
Deutschland
E-Mail

Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit in dieser DOG-Sektion?
Bitte lesen Sie die Richtlinien für die Mitarbeit in den Sektionen der DOG.
Einen Aufnahmeantrag können Sie hier ausfüllen bzw. ausdrucken

Ziele der Sektion
  • Erfahrungsaustausch über neue wissenschaftliche Ergebnisse und in der Erprobung befindliche Behandlungsstrategien
  • Erstellung von Netzwerken für klinische Studien und Grundlagenforschung
  • Realisierung von Multicenter Studien
  • Erarbeitung von sog. „Preferred Practise Pattern“ (Behandlungsleitlinien) zur Qualitätssicherung und Vereinheitlichung von Diagnostik, operativer Therapie und Nachbehandlung von Kornea-Erkrankungen, insbesondere der Keratoplastik
  • Erstellung eines umfassenden und detaillierten Keratoplastik-Registers
  • Überprüfung der Verankerung von Lehrinhalten, die die Hornhaut und das äußere Auge betreffen, in der Weiterbildungsordnung
  • Formulierung berufs- und wissenschaftspolitischer Interessen der Mitarbeiter der Sektion und Artikulation derselben bei den entsprechenden Gremien (z.B. Optimierung der DRGs)
  • Mitwirkung in der Programmkommission und bei der Planung des zeitlichen Ablaufes von DOG-Kongressen
  • Bereitstellung eines Registers aller Publikationen zum Thema Kornea und äußeres Auge von Mitarbeitern der Sektion Kornea (insbesondere auch in deutschsprachigen Zeitschriften und Büchern)

Arbeitsgruppen

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sollen folgende Teilaspekte der Ophthalmologie in der Sektion Kornea gebündelt und harmonisiert werden:

(Klick auf den Titel der Arbeitsgruppe zeigt die jeweiligen Mitarbeiter an.)

  1. Immunologie und Infektiologie der Kornea
  2. Ophthalmopathologie der Kornea
  3. Genetik der Kornea(inkl. Dystrophien + Gentherapieansätze)
  4. Mathematische Modellezur Darstellung und Dekomposition kornealer Oberflächen
  5. Immunologie der Keratoplastik
  6. Trepanationstechniken für die Keratoplastik / Astigmatismus bei Keratoplastik
  7. Oberflächenprobleme(„Trockenes Auge“, Limbusstammzellinsuffizienz, Amnionmembran-/Limbustransplantation, ….)
  8. Apparative Untersuchung der Kornea(Topographieanalyse, Endothelzellanalyse, Pachymetrie, konfokaleMikroskopie, optische Kohärenztomographie, Ultraschallbiomikroskopie, ….)
  9. Laseranwendungen an der Hornhaut(„nichtmechanische Hornhautchirurgie“)
  10. Mechanische Hornhautchirurgie
  11. Kontaktologie
  12. Keratoprothetik
  13. Refraktive Hornhautchirurgie
  14. Erarbeitung von sog. „Preferred Practise Pattern“
  15. Verankerung von Lehrinhalten in der Weiterbildungsordnung
  16. Optimierung der DRGs
  17. Register aller Publikationen zum Thema von Mitgliedern der Sektion Kornea

Organisatorische Leitlinien

Neue Klassifikation der Hornhautdystrophien (2015) [PDF]

Internationale Klassifikation der Hornhautdystrophien (2011) [PDF]
W. Lisch, Hanau / B. Seitz, Homburg

Leitfaden für die Ausbildung in medizinischer Kontaktologie für Assistenten der Augenheilkunde [PDF, 33 KB]
Dr. Gudrun Bischoff, Hamburg und Prof. Dr. Frank Tost, Greifswald

Peri – und postoperative Behandlungsempfehlungen bei perforierender Keratoplastik
[PDF, 19 KB]

Studien

Cross-Linking Studie

Beim Corneal Cross Linking handelt es sich um ein Behandlungsverfahren, bei dem nach der chirurgischen Entfernung des Hornhautepithels, das korneale Stroma zunächst über 30 Miunten mit Riboflavin gesättigt und anschließend mit UVA-Licht der Wellenlänge 365 nm ± 5 nm für 30 Miunten bestrahlt wird. Durch diese Behandlung soll es nach Freisetzung freier Sauerstoffradikale durch die Reaktion des Riboflavins mit der energiereichen UVA-Strahlung zur Vernetzung der kornealen Kollagenlamellen kommen. Dies soll zu einer Verfestigung des Hornhautgewebes und damit zu einer Stabilisierung bzw. Reduktion der Verformung der Hornhaut führen.

In bisherigen monozentrischen Verlaufsstudien konnte nach 3 bis 5 Jahren eine Verlangsamung der Progession des Keratokonus gezeigt werden, wobei keine Nebenwirkungen berichtet wurden, insbesondere keine Schädigung des Hornhautendothels, der Linse oder der Netzhaut.

Da bisherige Pilotstudien erfolgsversprechend klingen, soll der tatsächliche Behandlungseffekt an einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Studie untersucht werden.

Hierfür sollen Patienten ab dem 12.Lebensjahr mit frühem Keratokonus, der mit Brille oder Kontaktlinse korrigiert werden kann, in eine Behandlungsgruppe oder Placebogruppe randomisiert werden. In der Behandlungsgruppe sollen Patienten wie oben beschrieben behandelt werden. In der Placebogruppe soll ohne Epithelentfernung eine Behandlung mit benetzenden Augentropfen und anschließender Bestrahlung mit harmlosem Blaulicht erfolgen. Eine Verblindung soll für Patienten, Studienleiter und Statistiker erfolgen. Die Nachbeobachtung soll über 3 Jahre laufen, wobei nach 24 Monaten die statistische Zwischenauswertung vorgesehen ist.

Multicenter-Studie „Expression von Nestin und Krebsstammzellmarker ABCB5 sowie CD133 in melanozytären Bindehauttumoren“

Wir möchten Sie einladen, an der Studie „Expression von Nestin und Krebsstammzellmarker ABCB5 sowie CD133 in melanozytären Bindehauttumoren“ mit Ihren Patienten teilzunehmen. Die Hintergründe zu dieser Studie finden Sie in der nachfolgenden pdf-Datei. Die im Rahmen dieser Studie rekrutierten Patienten sollen in das Register für Tumoren der Augenoberfläche aufgenommen werden, die u.g. Einwilligung ist entsprechend formuliert, auch das Studienprotokoll sowie der Ethikantrag einschließlich Votum als Grundlage für den jeweiligen Ethikantrag bzw. die Patienteneinwilligung vor Ort. So können die Daten und das entsprechende Material (Paraffinblock bzw. histologische Schnitte des Tumors) auch noch für andere Studien verwendet werden. Jede Meldung wird mit einer Aufwandsentschädigung von 100€ vergütet und der Einsender – je nach Beteiligung an der wissenschaftlichen Arbeit – als Coauthor bzw. in der Danksagung des jeweiligen potenziellen Papers aufgelistet. Auch kann die Einwilligung zur Einlagerung des Gewebes in unserer Biobank unterschrieben werden, das Votum finden Sie ebenfalls nachfolgend. Wir würden uns sehr über Ihre Mitarbeit und Unterstützung freuen.

Register

Register seltener Erkrankungen

Die Sektion Cornea hat unlängst ein Internet-Register etabliert, um die systematische Untersuchung seltener Krankheitsbilder zu forcieren. Alle Sektionsmitglieder sind aufgerufen, hier Patienten mit Diagnosen wie z.B. Peters-Anomalie, Terrien Erkrankung, Thygeson Keratitis, konjunktivaler Graft vs. Host Erkrankung, Intraepitheliale Neoplasien oder Mooren-Ulkus in anonymisierter Form zusammen zu tragen. Ist eine kritische Masse an Patienten registriert, bearbeiten Arbeitsgruppen das Krankheitsbild systematisch und detailliert, indem beispielsweise ein medizinischer Dokumentar die Fälle vor Ort detailliert aufbereitet. Aktuell ist dies für die konjunktivale Graft vs. Host Erkrankung der Fall.

Korrespondenz

2017
Sicca Förderpreis 2017 Details

2016

Protokoll der Mitgliederversammlung anlässlich der DOG 2016
[PDF]

Leopoldina-Symposium „Stammzellen und reguläre Regulationsmechanismen“
02. – 03. Juni 2016 im CIPMM-Gebäude der Universität des Saarlandes auf dem Campus in Homburg/Saar
Einladung [PDF]
Mehr…

2015

Amniongewinnung am Universitätsklinikum des Saarlandes UKS, Unterlagen für die Mitgliederversammlung der Sektion Korneal anlässlich der DOG 2015
Flyer [PDF]

Dt. Aniridie-Register, Unterlagen für die Mitgliederversammlung der Sektion Kornea anlässlich der DOG 2015
Informationsschreiben [PDF]
Genehmigung der Saarländischen Ethikkommission PDF

Homburger Cornea Curriculum HCC 2015
18. – 21.11.2015
Bibliothek/Hörsaal/WetLab der
Klinik für Augenheilkunde des UKS
Kirrberger Str. 100, Geb. 22
66424 Homburg/Saar
Details

Einladung zur Mitgliederversammlung anlässlich der DOG 2015
[PDF]

2nd German-Vietnamese-Symposium
Joint-Meeting with the 5th Homburg-Glaucoma-Symposium HGS 2015

19. – 20.06.2015, Klinik für Augenheilkunde und Hochschulambulanz, Homburg/Saar
Details

Ankündigungen

3. Homburger Cornea Curriculum vom 15.-18.11.2017 und
5. Homburger Retinologische Curriculum vom 01.-05.05.2017

17. DAKG Expertentagung Kontaktlinsen und Komplikationen, Update Myopie-Kontrolle, Kontaktlinsen als Business Unit Programm

1st International Conference on 3D Printing in Medicine, 15.-16.4.2016
Tagungsort: Mainz
Weitere Informationen und Abstracteinreichung unter: http://www.3dprint-congress.com

79. Homburger Augenärztliche Fortbildung (HAF)
10 Jahre „Korneophilie“ in Homburg
2.3.2016 Homburg/Saar
Programm

Gemeinsames Symposium der Sektion DOG Kornea und der Sektion Hämotherapie der DGTI, 15.2.2014
Eigenserumaugentropfen sind ein etabliertes Therapeutikum bei schweren Formen des trockenen Auges und bei persistierenden Oberflächendefekten. Gerade Patienten mit GvHD und neurotropher Keratopathie profitieren sehr von der Behandlung. Da die Herstellung der Eigenserumaugentropfen strengen juristischen Vorgaben unterliegt, ist die ambulante Abgabe bisher wenigen spezialisierten Zentren vorbehalten. Ziel dieses gemeinsamen Symposiums der Sektion Kornea der DOG und der Sektion Hämotherapie der DGTI (Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie) an der Kölner Universitätsaugenklinik ist es, den aktuellen medizinischen und juristischen Stand der Therapie und zukünftige Perspektiven zu erörtern.
Programm

Jubiläums-Medaille“100 Jahre Hornhauttransplantation“
Herr PD Dr. Antonio Bergua hat anläßlich des 100. Jubiläums der „ersten erfolgreichen totalen Keratoplastik“ am 07.12.1905 durch Dr. Eduard Zirm in Ollmütz eine Gedenk-Medaille entworfen.

Design und Beschreibung [PDF, 1 MB]

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Hornhautbanken