Pressemeldungen 2018

„Ophthalmologie 4.0“ weist den Weg in die Zukunft

Augenärzte beenden Jahreskongress in Bonn
Bonn, Oktober 2018 – Künstliche Intelligenz, elektronische Vernetzung und Patienten-Apps werden die Augenheilkunde künftig in Diagnostik und Therapie weiterentwickeln. Das ist die zentrale Botschaft der DOG 2018, die am Sonntag unter dem Motto „Ophthalmologie 4.0“ zu Ende ging. Der Kongress fand erstmals in Bonn statt. Mehr als 4350 Teilnehmer kamen ins World Conference Center, davon 2700 Fachteilnehmer. Zu den Highlights zählten neben den international besetzten Keynote Lectures der „Digital Sunday“, der sich ausschließlich dem Thema Big Data widmete.
(.pdf)

Experten klären auf: Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Berlin, September 2018 – Die übermäßige Nutzung von Smartphones und Tablets fördert die Entwicklung von Kurzsichtigkeit bei Kindern. Das belegen Studien. Doch wieviel Zeit am Handy ist aus Sicht des Augenarztes erlaubt? Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des 116. Kongresses der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft geben Experten konkrete Empfehlungen zum altersangemessenen Umgang mit elektronischen Medien. Die DOG 2018 fand vom 27. bis 30. September 2018 in Bonn statt.
(.pdf)

Fahrerassistenzsysteme: Hilfreich für Autofahrer mit Grauem und Grünem Star – aber nur bei guter Witterung und deutlicher Fahrbahnmarkierung

Berlin, 27. September 2018 – Abstandskontrolle, Spurkontrolle und Geschwindigkeitskontrolle können Fahrer mit Grauem oder Grünem Star unterstützen, den Pkw sicher durch den Verkehr zu lenken. Allerdings stoßen diese Fahrerassistenzsysteme bei schlechten Sichtverhältnissen oder ungenügender Fahrbahnmarkierung an ihre Grenzen. Augenexperten setzen ihre Hoffnung daher vor allem in leistungsfähige Nachtsichtkameras und elektronische Markierungen der Fahrbahn. Welche technischen Lösungen für Fahrer mit nachlassendem Sehvermögen hilfreich sind, erläuterten Experten der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft auf einer Pressekonferenz in Bonn.
(.pdf)

Digitalisierung in der Medizin: Augenexperten fordern barrierefreie Apps

Berlin, September 2018 – Der Digitalisierung gehört auch in der Augenheilkunde die Zukunft. Der Patient wird dabei eine aktive Rolle spielen, indem er etwa Apps für Untersuchungszwecke oder zur Behandlungskontrolle nutzt. Damit auch sehbehinderte Menschen davon profitieren, fordern DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft und Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. Barrierefreiheit für diese Anwendungen. Wichtig für Augenpatienten sind unter anderem die richtige Schriftart, eine verstellbare Schriftgröße und ein ausreichender Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund, erläutern die Experten anlässlich des 116. Kongresses der DOG in Bonn.
(.pdf)

Pseudowissenschaft – Irisdiagnostik ist medizinisch sinnlos

Berlin, September 2018 – Organschwächen, Rheuma oder Stoffwechselprobleme: Die Iridologie, die zu den alternativen Diagnoseverfahren zählt, will an der Regenbogenhaut des Auges Erkrankungen erkennen und sogar vorhersagen können. Diese Behauptung sei aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht unhaltbar, betonen Augenärzte im Vorfeld des 116. Kongresses der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Die Deutung von Farbe, Flecken oder Furchen an der Iris sei für Diagnosezwecke ungeeignet. Was die Regenbogenhaut wirklich über unseren Körper verrät, erläutern Experten auf einer Vorab-Pressekonferenz am 20. September 2018 in Berlin.
(.pdf)

Hilferuf der Seele – Wenn Kinder plötzlich schlechter sehen

Berlin, September 2018 – Wenn Kinder plötzlich unscharf oder verzerrt sehen, kann neben körperlichen Ursachen auch ein seelischer Konflikt dahinterstecken. Schätzungsweise ein bis zwei Prozent aller Kinder, die sich in augenärztliche Behandlung begeben, sind von solchen funktionellen Sehstörungen betroffen, Mädchen sehr viel häufiger als Jungen. Was in diesen Fällen zu tun ist, erläutern Ophthalmologen auf einer Pressekonferenz anlässlich der DOG 2018. Der Kongress der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft findet vom 27. bis 30. September 2018 in Bonn statt.
(.pdf)

Digitalisierung in der Augenheilkunde
Apps & Algorithmen: Ophthalmologen setzen auf Big Data

Berlin, August 2018 – Die Augenärzte wollen eine Vorreiterrolle bei der Nutzung von Big Data einnehmen. „In Deutschland hat die Medizin auf diesem Gebiet einen starken Nachholbedarf“, erläutert Frau Professor Dr. med. Nicole Eter, Präsidentin der DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Die Ordinaria aus Münster hat den bevorstehenden Kongress daher unter das Motto „Ophthalmologie 4.0“ gestellt. In zahlreichen Symposien und Workshops diskutieren Experten über Digitalisierung, Vernetzung, Datenschutz, Telemedizin, Apps für Patienten und Ärzte sowie Künstliche Intelligenz. Neu ist der „Digital Sunday“. Hier widmen sich die Teilnehmer am Kongress-Sonntag ausschließlich diesen Themen. Die DOG 2018 findet vom 27. bis 30. September 2018 in Bonn statt. (.pdf)

Sehschwäche in der Schwangerschaft: Bei diesen Warnzeichen sollten Sie zum Augenarzt

München, Juli 2018 – Jede sechste werdende Mutter ist während der Schwangerschaft von Augenproblemen betroffen. Die meisten Beschwerden sind harmlos und bilden sich nach der Schwangerschaft von selbst zurück, sagen Experten der DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. In seltenen Fällen können aber auch Symptome auftreten, die auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder eine Schwangerschaftsvergiftung – die sogenannte Präeklampsie – hinweisen. Bei wechselnder Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder komplettem Sehverlust sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen.
(.pdf)

Sicherer Auto fahren ohne Grauen Star: Geringeres Unfallrisiko nach Linsenoperation

München, Juli 2018 – Patienten, die einen Grauen Star operieren lassen, haben ein um 9 Prozent geringeres Risiko, als Autofahrer einen schweren Verkehrsunfall zu verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die kürzlich im Fachjournal JAMA Ophthalmology erschien. Die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass schlechtes Sehen das Unfallrisiko im Straßenverkehr erhöhen kann. Vor allem ältere Menschen ab dem 60. Lebensjahr sollten ihre Augen deshalb regelmäßig auf Anzeichen eines Grauen Stars untersuchen und, wenn nötig, operieren lassen.
(.pdf)

Sehbehindertentag am 6. Juni 2018: Sehbehinderungen in Deutschland:
Netzhauterkrankung AMD wird Erblindungsursache Nummer 1 – Augenärzte mahnen zu mehr Vorsorge im Alter

München, Juni 2018 – Im Jahr 2030 werden 5,5 Millionen Bundesbürger an der Netzhauterkrankung altersabhängige Makuladegeneration (AMD) leiden oder Frühsymptome zeigen (1). Schon heute ist die AMD für jede zweite Erblindung verantwortlich. Darauf macht die DOG – Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft anlässlich des Sehbehindertentags am 6. Juni 2018 aufmerksam. Die Fachgesellschaft mahnt jeden ab 50 Jahren, sich einmal im Jahr vom Augenarzt untersuchen zu lassen.
(.pdf)

Laserstrahlen können blind machen: Sehschäden durch ungeprüfte Pointer nehmen zu

München, Januar 2018 – Augenverletzungen durch Laserpointer haben in den letzten Jahren stark zugenommen, wie die Universitäts-Augenklinik Bonn kürzlich im Deutschen Ärzteblatt berichtete. Immer häufiger trifft es Kinder und Jugendliche, die zum Teil dauerhafte Schäden an der Netzhaut und damit einhergehend eine bleibende Sehminderung davontragen. Die Bonner Augenärzte und die DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) fordern, dass die Bevölkerung besser über den richtigen Umgang mit Laserpointern aufgeklärt wird, um schwere gesundheitliche Folgen zu verhindern.
(.pdf)

Wechsel des DOG-Mediensprechers: Professor Christian Ohrloff übergibt Amt an Professor Horst Helbig

München, Januar 2018 – Nach über 17 erfolgreichen Jahren beendet Professor Dr. med. Christian Ohrloff seine Tätigkeit als Mediensprecher der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Zum Jahreswechsel übergibt er das Amt an seinen Nachfolger Professor Dr. med. Horst Helbig, Direktor der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg.
(.pdf)